Sicher unterwegs im sozialen Netz. Du nutzt Instagram und Snapchat, WhatsApp oder Facebook? Du postest fleißig Fotos, Videos oder deine Meinung und machst dir keine Gedanken um Datenschutz? Das solltest du aber auf jeden Fall machen. Denn der leichtfertige Umgang mit den eigenen Daten bringt immer wieder Probleme mit sich.

Erstellt am 16. November 2020 (13:56)
Wer oft in sozialen Medien unterwegs ist, sollte auf den Umgang mit eigenen Daten achten.
olly – adobe.stock.com

Informiere dich über die Risiken vor der Veröffentlichung und poste keine Fotos, Videos oder Texte, die später einmal zu deinem Nachteil verwendet werden können. Beim Posten von Fotos, die andere Personen zeigen, bedenke, dass die Abgebildeten dadurch nicht „bloßgestellt“ oder „herabgesetzt“ werden dürfen (Recht am eigenen Bild).

Im Zweifel hol dir lieber vorher die Zustimmung des/der Betroffenen ein. Aktiviere deine Privatsphäre-Einstellungen, verwende sichere Passwörter und gib diese nicht weiter! Benötigst du Hilfe rund um das Thema Fotos im Internet? Geh auf die Seite – dort erhältst du Informationen und Hilfestellung, wenn du Fragen oder Probleme mit Fotos und Videos im Internet hast. Die Arbeiterkammer hat diesen neuen Service der Internet-Ombudsstelle im Rahmen des Zukunftsprogramms ermöglicht.

Auch Hasspostings werden oft als harmloser Spaß angesehen, um dem eigenen Ärger oder Frust Luft zu machen. Doch viele Hasspostings fallen nicht mehr unter die Meinungsfreiheit, sondern können sogar strafbar sein. Beachte: Im Internet ist man nicht so anonym, wie viele vielleicht glauben, meistens können die Urheber von Hasspostings ausfindig gemacht werden. Bist du selbst Opfer davon, dann hole dir Hilfe zum Beispiel bei rataufdraht.at oder telefonisch kostenlos rund um die Uhr unter der Nummer 147. Lies dir auch die Ratgeber auf saferinternet.at durch! Findest du nationalsozialistische Inhalte oder Postings, so melde sie anonym auf stopline.at .

Alle weiteren Informationen zum Thema Datenschutz findest du unter: noe.arbeiterkammer.at/konsument