Vom Lehrling zum Geschäftsleiter. Gerald Lederer hat seine Karriere 1979 als Lehrling bei Metro in Vösendorf gestartet und sich danach stetig weiterentwickelt: Heute ist er Geschäftsführer von Metro Wiener Neustadt.

Erstellt am 12. November 2020 (14:23)
Gerald Lederer, Geschäftsführer von Metro Wiener Neustadt.
Metro

„Was in der Erzählung meiner Laufbahn sehr linear klingt, hat doch einige Investitionen und viel Einsatz erfordert“, erzählt Gerald Lederer, Geschäftsführer von Metro Wiener Neustadt. 1979 absolvierte er die Ausbildung zum Großhandelskaufmann bei Metro in Vösendorf. Nach der Lehre startete er seine Karriere bei Metro im Einkauf und lernte das Unternehmen auch durch Projektarbeiten immer besser kennen.

„Dann habe ich mir zwischenzeitlich andere Unternehmen angesehen, bis ich 1999 wieder zurück zu Metro gegangen bin“, erzählt Lederer. Hier kam er schließlich vom Einkauf in den Vertrieb, wo er bis Ende 2004 Betriebsleiter war – bis er 2005 schließlich in die Geschäftsleitung in Wiener Neustadt wechselte. Seitdem hat er diesen Posten mit Unterbrechungen inne – so übernahm er 2009 zwischenzeitlich den Markt in Simmering und wirkte dort an der Neugestaltung mit.

Die Karriere selbst in die Hand nehmen

Was er jungen Menschen im Rückblick auf seine steile Karriere rät? „Das Leben ist immer ein Geben und Nehmen, nur darauf zu warten, dass ich alles von selbst bekomme, wird vermutlich zu wenig sein. Man muss auch etwas investieren und vor allem Interesse zeigen. Wenn man dann zu den Besten gehört und dementsprechende Erfolge hat, kann man sich daran auch persönlich aufrichten“, so Lederer.

Bei Metro gebe es für junge Menschen jedenfalls genug solcher Möglichkeiten. „Wir haben immer wieder Förderungsprogramme für unsere Lehrlinge, das heißt, wir bieten nicht nur die praktische Ausbildung inklusive Berufsschule, sondern auch eine persönliche Weiterentwicklung“, erzählt Lederer. Einmal im Jahr gebe es beispielsweise eine Woche, bei der sich österreichweit alle Lehrlinge von Metro – jeweils den Lehrgang betreffend – zu drei verschiedenen Terminen einfinden. Ziel ist es, gemeinsam mit einer externen Firma, die beratend zur Seite steht, eine persönliche Fortbildung zu machen sowie das Wissen von Metro zu vertiefen.

„Man kann also viel aus der Lehre machen, man muss nur offen sein“, meint Lederer. Beispielsweise biete Metro den Lehrlingen auch an, sich national wie international auszutauschen und zu vernetzen – auch wenn das jetzt aufgrund der aktuellen Coronasituation allerdings nicht möglich sei.

In Wiener Neustadt werden derzeit sechs Lehrlinge – drei weibliche und drei männliche – asugebildet. An diesem Standort gibt es die Möglichkeit der Lehre zum Großhandelskaufmann, in der Zentrale dann noch weitere Lehrberufe wie Bürokaufmann, Logistiker und E-Commerce.

Wer sich für eine Lehre bei Metro interessiert, sollte sich zunächst einmal über die eigenen Vorlieben klar werden. „Das sind dann Fragen wie: Bin ich ein offener Typ oder eher zurückgezogen, will ich mit Leuten kommunizieren und im Verkauf arbeiten oder lieber im Büro sitzen, wo ich weniger Kollegen habe? Für welche Warengruppen interessiere ich mich, bin ich ein handwerklicher Typ oder für Technik zu begeistern? Kurz, was interessiert mich und worüber rede ich gerne“, meint Lederer.

www.metro.at/karriere-bei-metro/ lehre-bei-metro