Viele Facetten der Milchverarbeitung. Bei der NÖM kann man aus fünf Lehrberufen wählen. Die Chancen für eine Weiterbeschäftigungn stehen gut.

Erstellt am 12. November 2020 (13:54)

Für Julia Spitzer hat Milch von Kindesbeinen an eine große Rolle gespielt – ihre Eltern sind nämlich Milchbauern. Das gab schließlich auch den Ausschlag für ihre Berufswahl: Vor vier Jahren entschloss sie sich, bei der NÖM (Niederösterreichische Molkerei) Milchtechnologin zu werden. Ein Beruf, den sie auch ihrer besten Freundin empfehlen würde. „Als eher schüchterne Person war ich sehr froh, als meine Arbeitskollegen damals auf mich zugegangen sind“, erinnert sie sich heute gerne an den Anfang zurück. Mit ihrer professionellen Arbeitsweise und einem erlernten Durchsetzungsvermögen schloss sie im Juli 2019 die Lehre mit Erfolg ab und strebt seither nach ihrem persönlichen Ziel der Meisterausbildung.

Als einzige Frau im Team wünscht sie sich eine Kollegin an ihrer Seite. In den Klassenräumen der Berufsschule zeigt sich mittlerweile, dass immer mehr junge Frauen diesen Beruf wählen. Von Julias anfänglicher Unsicherheit ist heute nichts mehr zu spüren. Mit Know-how und Spaß an der Arbeit meistert sie jede Hürde. „Es ist ein tolles Gefühl, wenn wir vieles gemeinsam schaffen. Ein großes Dankeschön für die Unterstützung an meine Abteilung und auch an meinen Ausbilder Georg Kammerer“, so Julia Spitzer.

Mit Freundlichkeit zum Erfolg

Georg Kammerer ist NÖM- Lehrlingsbeauftragter. Es sind laut ihm drei Faktoren, die junge Menschen für eine Lehre mitbringen sollen: Freundlichkeit, Offenheit und Interesse am Thema. Wer bei der NÖM lernt, ist nicht auf sich alleine gestellt: „Besonders wichtig sind die Kommunikation und der Austausch im vertrauten Lehrlingsteam. Wir schaffen die Lehrzeit gemeinsam. Hat ein Lehrling Erfolg, freut mich das persönlich sehr und macht mich stolz“, bringt es Kammerer auf den Punkt. Ein interner Jugendvertrauensrat steht den jungen Menschen mit Rat und Tat zur Seite. Gemeinsames Lernen ist selbstverständlich und stärkt die Teamfähigkeit. Hierzu werden die Lehrlinge während ihrer Arbeitszeit unterstützt und vom Arbeitsplatz freigespielt.

Auch um das Finanzielle brauchen sich Auszubildende bei der NÖM keine Sorgen machen. Um einen perfekten Start in das Berufsleben zu schaffen, werden sie seitens des Unternehmens so weit wie möglich finanziell unterstützt. So werden die Lohnabgaben im ersten Lehrjahr sowie die Gesamtkosten für Berufsschule und Internat übernommen. Eine nahtlose Entlohnung während der gesamten Ausbildungszeit ist selbstverständlich.

Dem Unternehmen liegt es am Herzen, seine ausgebildeten Fachkräfte zu halten und weiterzubilden. Neben den fachlichen Fähigkeiten sind auch die sozialen Kompetenzen für eine Teamzugehörigkeit entscheidend. NÖM-Personalleiterin Petra Herzog weiß, was das Besondere in ihrer Firma ist: „Unternehmen, die veraltete Muster aufbrechen und mit Vertrauen Verantwortung übergeben, dürfen sich über motivierte und selbstbewusste Mitarbeiter im Team freuen.“

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