Die Jobsuche im Internet. Der perfekte Internetauftritt hilft, eine Lehrstelle im richtigen Betrieb zu finden.

Erstellt am 16. November 2020 (13:54)
Am besten stehen die Chancen, eine Lehrstelle zu finden, wenn man auf möglichst vielen verschiedenen Kanälen sucht.
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Social Media Screening gehört mittlerweile zum Standard bei der Suche nach neuen Mitarbeitern für Unternehmen. Diese werfen bei jeder Bewerbung, egal, auf welchem Weg sie kommt, immer auch einen Blick auf die Profile in den sozialen Netzwerken.

Ist man also auf der Suche nach einem neuen Job oder einer Lehrstelle, ist der erste und wichtigste Schritt, die eigenen Facebook-, Twitter- oder Instagram-Profile auf den neuesten Stand zu bringen und professionell zu gestalten. Auch diejenigen, die ihren Beruf über andere Portale oder Stellenanzeigen suchen, sollten sich hiermit auseinandersetzen.

Unnötige Kommentare und Selfies löschen!

Alte Fotos, Pinnwandeinträge oder Videos, die einem guten Gesamtbild schaden könnten, müssen unbedingt gelöscht werden. Es ist ratsam, alle Lebensläufe der eigenen Social-Media- Profile auf Basis des aktuellen schriftlichen Lebenslaufes anzugleichen, bevor eine Bewerbung abgeschickt wird. Gleiches gilt natürlich auch bei Lebensläufen, die auf Bewerbungsplattformen von Unternehmen oder Headhuntern angelegt wurden.

Überraschend peinliche Details im Internet

Es ist interessant, was alles zutage kommt, wenn man sich einmal selbst googelt. Wichtig dabei ist, nicht nur die erste Seite der Suchergebnisse anzusehen, sondern sich weiter durchzuklicken. Kommen hier negative Einträge, so können diese über einen Antrag an Google gelöscht werden.

Sobald das Profil professionell überarbeitet ist und die Bewerberin oder den Bewerber optimal präsentiert, kann die Jobsuche beginnen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Der Stellenmarkt im Internet wuchs in den letzten Jahren enorm. Jobsuchende treffen schnell und unkompliziert auf ein großes Angebot unbesetzter Stellen, und fast die Hälfte aller Neuanstellungen kommt durch Jobportale im Internet zustande.

Auch Stellenausschreibungen, die Betriebe intern auf ihren Webseiten schalten, ermöglichen es, eine neue Arbeitsstelle zu finden.

Von Vorteil ist es, mit Personen aus der gewünschten Branche befreundet zu sein und den richtigen Personen beispielsweise auf Twitter zu folgen. So kann es ebenfalls schnell passieren, dass man interessante Jobangebote findet.

Jedes soziale Netzwerk tickt etwas anders

Die jeweiligen Plattformen verlangen unterschiedliche Strategien zur erfolgreichen Jobsuche im Netz. Reicht es auf Facebook oft schon, die Augen offenzuhalten, Mitglied in passenden Gruppen zu sein oder einfach eine Jobanfrage im eigenen Profil zu posten, so sieht die Arbeitssuche auf Twitter oder Linkedin ganz anders aus.

Wer auf Twitter eine Arbeitsstelle suchen möchte, muss die entsprechenden Suchbegriffe und Hashtags wie #Job, #Stellenangebot, #Ortsnamen und #Berufsbezeichnung eingeben, um den gewünschten Job zu finden. Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn können bei der Recherche nach einem guten Arbeitsplatz ebenfalls sehr hilfreich sein. Ist Xing eher auf den deutschsprachigen Raum fixiert, bietet LinkedIn eine internationalere Reichweite.

Generell gilt aber: Am besten stehen die Chancen, einen Job oder eine Lehrstelle zu finden, dann, wenn man auf möglichst vielen verschiedenen Kanälen sucht. In sozialen Netzwerken ergibt sich oft zufällig ein Job, es kann aber auch nie schaden, parallel Online-Jobportale und Zeitungsinserate zu durchforsten. So behält man immer gut den Überblick über alle Angebote und lernt zwischen passenden und unpassenden Ausschreibungen zu unterscheiden.

Ein eigenes Portal zur Lehrstellensuche

Seit 2011 gibt es auch das Portal Jobspace.at. Es ist perfekt auf die Bedürfnisse von Unternehmen und Bewerberinnen abgestimmt und bietet völlig neue Möglichkeiten für Lehrstellensuchende wie auch für Ausbildungsunternehmen.

Die Bewerbung wird hier einfach gemacht: Über einen Online-Fragebogen können Suchende ihre Bewerbungsunterlagen mittels Multiple-Choice-Fragen erstellen und damit Unternehmen direkt erreichen. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, sich in der Lehrstellen-Datenbank zu registrieren, um von Firmen entdeckt zu werden.

Professionell aufgearbeitet, können Profile auf sozialen Netzwerken zur erfolgreichen Jobsuche beitragen. Darum ist es wichtig, in jedem Fall die Einstellungen zum Schutz der eigenen Privatsphäre zu nutzen und Profilinhalte nur privaten Kontakten zugänglich zu machen.