Mehr als nur Geld zählen .... Die Bandbreite an Lehrstellen bei Raiffeisen NÖ-Wien ist groß: Die klassische Lehre zum Kundenberater in der Filiale gehört ebenso dazu wie das E-Commerce-Programm zum „digitalen Banker“, mit dem man bei Raiffeisen ein Vorreiter in Österreich ist. Darüber hinaus wird die Lehre mit Matura gefördert.

Erstellt am 12. November 2020 (14:42)
Junge Menschen können bei Raiffeisen NÖ-Wien aus vielfältigen Berufen wählen. Gerade jetzt werden mehr Lehrstellen angeboten.
Roland Rudolph

„Ausbildung genießt bei uns seit Jahrzehnten einen sehr hohen Stellenwert. Wir setzen ganz bewusst auf die Jugend, weil sie unsere tragende Säule der Zukunft ist. An dem Erfolgsrezept halten wir in Zeiten wie diesen fest“, betont Erwin Hameseder, Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien. „Uns ist es ein Anliegen, trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie berufliche Perspektiven aufzuzeigen.“ Seit 2010 verzeichnete die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien insgesamt 73 Lehrabschlüsse, mit den niederösterreichischen Raiffeisenbanken sind es 139 Absolventen.

Trotz Corona-Pandemie wurden die Lehrstellen zuletzt um ein Drittel aufgestockt. Ziel ist es, Jugendlichen weiterhin die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn zu geben. Damit steht Raiffeisen NÖ-Wien auch in der Krise den jungen Menschen als starker Partner zur Seite und wird der Rolle als Leading Employer Österreichs gerecht.

Inhouse-Seminare und Berufsschule

Aufgebaut ist jede Lehre auf drei Säulen: der Berufsschule, dem Lernen „on the job“ in der Filiale direkt am Kunden und vertiefenden Inhouse-Seminaren – u. a. gibt es persönlichkeitsbildende Kurse zu Themen wie Medienkompetenz oder Team-Building im Raiffeisen-Bildungsinstitut MODAL. Abgerundet wird dies durch gemeinnützige Projekte und eine intensive Betreuung durch die Personalabteilung. So erhalten Lehrlinge eine umfassende, praxisnahe Ausbildung, die viel Raum zur persönlichen Entfaltung bietet und das Verantwortungsbewusstsein stärkt. Darüber hinaus werden sie von einem langjährigen Mitarbeiter, einem sogenannten Mentor, unterstützt. Er ist erster Ansprechpartner und Förderer gleichermaßen, soll Wissen vermitteln und Orientierung im Unternehmen geben. Durch Aufenthalte in unterschiedlichen Filialen im Zuge der Bankkauf-Lehre und Job-Rotation in den Abteilungen während der E-Commerce-Ausbildung erhalten die Nachwuchskräfte ein breites Gesamtverständnis. „Unser erklärtes Ziel ist es, Lehrlinge gleichwertig in Teams einzubringen und – sofern Leistung, Umgangsformen sowie die fachliche Expertise stimmen – an das Unternehmen zu binden. Wir bieten attraktive Jobs in einem überaus spannenden Umfeld mit vielfältigen Entwicklungschancen und ganz individuellen Karrierewegen“, beschreibt es Lehrlingsbeauftragte Sabine Cerwinka.

Das kann Tamara Wiegele bestätigen. Sie schloss im Juli ihre Lehre mit ausschließlich Einsern im Zeugnis ab: „Als Gymnasium-Abbrecherin habe ich mir schwergetan, einen guten Job zu finden. Hier bekam ich eine faire Chance, und dafür bin ich sehr dankbar. Ich schätze meinen beruflichen Alltag und bin überzeugt: Das, was man gerne macht, macht man auch gut.“ An ihrem Beispiel sieht man, dass auch ambitionierten Schulabbrechern eine Chance gegeben wird. Um bei Raiffeisen NÖ-Wien eine Lehre zu beginnen, bedarf es noch weiterer Voraussetzungen wie guter Deutschkenntnisse, großem Interesse an wirtschaftlichen Themen und Verschwiegenheit.

https://www.raiffeisen.at/ noew/rlb/de/meine-bank.html