Tanja Windbüchler-Souschill im Interview.

Erstellt am 02. Januar 2020 (10:48) – Anzeige
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Wieso ist ein autofreier Hauptplatz für die Grünen so wichtig?

Tanja Windbüchler-Souschill: Als Spitzenkandidatin für die Gemeinderatswahl ist es mir wichtig, Alternativen und Lösungen für eine nachhaltige Zukunft aufzuzeigen. Unsere Stadt wächst, das bedeutet mehr Beton, mehr Straßen, mehr Verkehr. Damit die Lebensqualität in Zukunft hoch ist, braucht es innovative Konzepte bei Planung und Gestaltung der Stadt – umso mehr im Angesicht der Klimakrise. Die Aufwertung des gesamten Hauptplatzes soll Beispiel und Vorbild sein. Autos sollen nicht das Wohnzimmer der Stadt zuparken, dafür ist der Platz viel zu schade. Nutzen wir ihn gemeinsam und lassen wir ihn neu erblühen.

Der Marienmarkt ist seit Beginn in der Kritik, wie sehen das die Grünen?

Tanja Windbüchler-Souschill:  Klaus Schneeberger und seine ÖVP wollten den Hauptplatz vereinnahmen. Anfänglich mussten sogar Standler weichen, das ist eine unerträgliche Haltung gegenüber Menschen und Unternehmern. Und auch wenn es ständig behauptet wird, die Ausgestaltung der Hütten ist keine kreative Meisterleistung. Die aktuellen Inhaber der Stände sind aber sehr bemüht und das muss man anerkennen. Aus unserer Sicht ist es insgesamt notwendig, dass das Areal rund um die Mariensäule neu gestaltet wird. Mehr Grün, mehr Schatten, mehr Möglichkeiten zu verweilen und vor allem viel Raum für Kinder. Wir wollen einen Platz, der für alle offen und dennoch flexibel für Veranstaltungen ist. All das ist möglich!

Was treibt das Team der Grünen an, nicht müde zu werden und tagtäglich für notwendige Veränderungen zu kämpfen?

Unsere Vision ist eine urbane und weltoffene Stadt mit einem lebendigen Zentrum. Das treibt uns Grüne an. Es geht darum, auf dringende Fragen unserer Zeit weitsichtige und innovative Lösungen zu finden und umzusetzen. Die Klimakrise erfordert konsequentes Handeln – zum Wohle aller in unserer Stadt. Dafür braucht es die Grünen.

WANGJULI