Anwaltliche Unterstützung in Zeiten der Corona-Krise. Umfassende rechtliche Unterstützung – auch in Zeiten der Corona-Krise - bietet Ihnen die Anwaltskanzlei Dr. Helga Rettig-Strauss und Dr. Heide Strauss.

Erstellt am 20. März 2020 (12:50) – Anzeige
Dr. Helga Rettig-Strauss und Dr. Heide Strauss
RA Dr. Helga Rettig-Strauss

Aufgrund der aktuellen Situation sind derzeit Termine per Videokonferenz (Videoanruf über Whatsapp oder Skype) oder auch ganz einfach telefonisch möglich. Vereinbaren Sie unter 02282 2379 oder unter office@der-anwalt.at Ihren Beratungstermin!

Schutz Betroffener vor häuslicher Gewalt:

In der derzeitigen Situation sind vielerorts Familien gezwungen auch über einen längeren Zeitraum auf engem Raum zusammen zu leben. In dieser belastenden Situation kann es vermehrt zu Spannungen, aber leider auch verstärkt zu häuslicher Gewalt gegenüber Frauen und Kindern kommen. Die Isolation ist jedoch kein Freibrief. Sie sind auch in dieser Krise nicht alleine. Wir schauen auf Sie und versuchen Wegweisungen und Betretungsverbote zu erwirken.

Kinder dürfen beide Elternteile sehen

Die Corona-Krise und ihre Maßnahmen haben auch gravierende Auswirkungen auf Scheidungskinder und ihre Eltern. Bisher galt, dass Kinder weder den nicht betreuenden Elternteil besuchen noch von diesem besucht werden dürfen. Das Justizministerium stellte nunmehr klar, dass das Besuchsrecht nun auch für getrennt lebende Eltern aufrechtbleiben soll. Falls Sie rechtliche Fragen zu diesem Thema haben, beraten wir Sie gerne.

Dürfen Unternehmer Miete wegen Coronavirus reduzieren?

Eine Mietzahlung kann – unter gewissen Umständen und je nach Rechtsauffassung – gänzlich oder teilweise reduziert werden. Das Allgemeine bürgerliche Gesetzbuch sieht vor, dass der Mietzins gänzlich oder teilweise nicht entrichtet werden muss, wenn die in Bestand genommene Sache wegen außerordentlicher Zufälle gänzlich oder teilweise nicht gebraucht oder benutzt werden kann.

Dass die Corona Krise als ein außergewöhnlicher Zufall zu qualifizieren ist und durch die behördlich angeordneten Schließungen als Reaktion darauf, ein derartiger Grund für eine Mietzinsreduzierung oder Mietzinsentfall verwirklicht ist, ist wohl anzunehmen. Des Weiteren könnte eventuell der Mietvertrag auch aufgelöst  werden, wenn das Lokal oder ein Gebäude auf absehbare Zeit nicht gebrauchsfähig ist.

Jeder einzelne Mietvertrag bedarf jedoch einer genauen juristischen Überprüfung.

Jedenfalls rate ich Mietzinszahlungen nur noch unter Vorbehalt zu bezahlen.

Ich rate jedoch davon ab, den Mietzins ohne weiteres vermindert oder gar nicht zu bezahlen, da dies die Gefahr einer Mietzins- und/oder Räumungsklage erhöht.

Noch mehr Informationen finden Sie hier!