Fleischereien trotzen der Krise. Regionale Meisterbetriebe punkten mit Frische, Qualität, Lieferservice und sehr viel Herzblut.

Erstellt am 01. April 2020 (00:01) – Anzeige

Mit viel Herz und Traditionsbewusstsein produzieren regionale Fleischereien auch während der Coronakrise Köstlichkeiten für jede Mahlzeit. „Wir tragen mit unserem Angebot maßgeblich zur Grundversorgung bei“, unterstreicht Fleischermeister Erwin Keusch, der wie alle anderen Betriebe seiner Branche bei all seinen Produkten auf erstklassige Qualität setzt. Vor kurzem wurden seine Knacker mit dem „Julius-Raab-Preis“ als Landessieger ausgezeichnet. Die Keusch-Knacker hat alle Juroren beeindruckt. Das Geheimnis ist, so verrät Keusch, „der flaumige, würzige Biss und die Zugabe von hochwertigem Rindfleisch“.

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Frische und Qualität garantiert auch Fleischermeister Johann Freudenschuß. „Gerne werden für Ostern Bestellungen telefonisch oder per Mail für Osterkalb und Osterlamm sowie auch für Menüs entgegengenommen“, berichtet er und ergänzt: „In Hilm gibt es den 24-Stunden-Automat, wo sämtliche Fleisch- und Wurstaktionen Tag und Nacht erhältlich sind.“

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Gegen die Krise stemmt sich auch Fleischermeister Rudolf Schatz: „Die aktuelle Zeit verlangt uns sehr viel ab, aber wir machen das Beste daraus“, berichtet er. „In Amstetten stellen wir Fleisch, Wurst, Molkereiprodukte und Gemüse gratis zu, Tagesgerichte gibt es bei uns zum Abholen.“ Er appelliert, die Osterbestellung rechtzeitig bekannt zu geben, sodass für das Fest rechtzeitig alles vorbereitet werden kann.

„Unsere Mitarbeiter sind spitze!“

Firmenchefin Edith Hürner möchte sich für die Einsatzbereitschaft Ihrer fleißigen Mitarbeiter bedanken: „Einerseits bei den Damen im Geschäft und in der Verwaltung, die direkten Kontakt zu den Kunden pflegen und andererseits bei den Mitarbeitern der Produktion, die sich bereit erklärt haben, in Kurzarbeit zu gehen, um den Fortbestand unseres Unternehmens, das seit 110 Jahren besteht, zu sichern.“

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„Mit Ihrem Einkauf bei regionalen Handwerksbetrieben unterstützen Sie die Familienbetriebe in der Region“, appelliert Fleischermeister Wolfgang Ellegast zum Kauf beim Nahversorger und fügt hinzu, dass der Einkauf in seinem Betrieb in Amstetten gratis zugestellt wird, um den Kundenkontakt zu minimieren.

„Wir freuen uns über jeden Kunden!“

Mit Corona-bedingten Umsatzeinbußen von rund 90 Prozent kämpft die Firma Feigl in Weistrach. Dem Lebensmittel-Fachhändler entfällt fast die gesamte Belieferung von Gastronomie und Festen. Der Abholmarkt in Weistrach bleibt aber mit eingeschränkten Öffnungszeiten (wochentags 9 bis 12 Uhr, Samstag 7.30 bis 12 Uhr) und höchsten Sicherheitsmaßnahmen aufrecht. „Wir freuen uns über jeden, der uns jetzt besucht“, richtet sich Firmenchef Hubert Mader an Kunden im Bezirk. „Unser Lager ist voll mit erstklassigen Waren in Hotel-Qualität sowie Schmankerln von Mostviertler Bauern – wie zum Beispiel Kitz, Lamm, Ente, Kalb, Schwein, Pute, frische Fische, Spargel und vieles mehr “

 

 

 

 

 

„Wir freuen uns über jeden Kunden!“ Hubert Mader von der Firma Feigl, Weistrach.
Privat/mostropolis.at

Hubert Mader: „Wir liefern auch nach Hause oder verschicken Lebensmittel in gekühlten Boxen via Post-Service. Gleichzeitig arbeiten wir gerade an einer Rezept-Sammlung für Oster-Schmankerl. Auf das gewohnte Festtagsmenü braucht also niemand zu verzichten!“

Unter dem Strich sind sich alle Firmenchefs einig: „Wir brauchen jetzt die Unterstützung unserer Kunden, damit wir auch in guten Zeiten wieder für sie da sein können! Danke auch allen, die uns die Treue halten!“

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