Die sieben Finten der Fortuna

Erstellt am 25. Jänner 2023 | 00:00
Lesezeit: 2 Min
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Lotto Kugeln_c Achim Bieniek
45 Kugeln, ein Spiel und wöchentlich zwei Chancen, Millionär zu werden: Lotto „6 aus 45"
Foto: Achim Bieniek
Das Lotto Jahr 2022 zerlegt: Was es mit der 2, der 9 und der 37 sowie den 40er- und den Primzahlen auf sich hatte.

„Wir starten nun die Ziehung“ hieß es im Vorjahr insgesamt 114-mal, und dann rollten insgesamt 684 Lotto Kugeln aus dem Ziehungstrichter, die 114 verschiedene Sechser-Kombinationen ergaben. Und dabei ist aufgefallen, dass:

  • die 37 die am häufigsten gezogene Zahl war; sie war 26-mal Teil der „sechs Richtigen“;
  • die 9 mit acht Ziehungen am wenigsten oft kam;
  • die Dreißiger- und Vierziger-Zahlen top waren: Jede Zahl aus diesen Bereichen wurde im Schnitt 16,5-mal gezogen;
  • die Einer-Zahlen mit einer durchschnittlichen Ziehungshäufigkeit von 12,8 das Schlusslicht bildeten.

Glücksgöttin Fortuna ließ sich ja so manches einfallen, um das Lotto Jahr abwechslungsreich zu gestalten. Sieben Kunstkniffe sind da besonders aufgefallen:

  1. Am 13. November bestanden die „sechs Richtigen“ – erstmals in der Lotto Geschichte – ausschließlich aus Primzahlen.
  2. Die Vorliebe für die Zahl 2 war Ende Oktober/Anfang November besonders groß: Sie wurde gleich viermal hintereinander gezogen.
  3. Die Zahl 33 war zu Jahresbeginn das Stiefkind: Sie wurde 40 Runden lang nicht gezogen, ehe sie am 9. März erstmals nach Ende Oktober des Vorjahres wieder gezogen wurde.
  4. Am 14. und am 21. August bildeten ausschließlich gerade Zahlen die „sechs Richtigen“.
  5. Am 6. April wurde mit 41, 42, 43 und 44 der einzige Vierling des Jahres gezogen.
  6. Am 23. März rollten drei Zahlen aus dem Trichter, die auch schon bei der Ziehung zuvor gezogen wurden.
  7. Am 9. März bestanden die „sechs Richtigen“ ausschließlich aus den Ziffern 1, 2, 3 und 4.

„Alle neune“ hieß es schließlich in der Bundesländer-Millionärs-Bilanz, denn von den 36 Lotto Millionären kam zumindest einer aus jedem Bundesland.