Technik - so menschlich wie noch nie. Der Roboter “Pepper” kann nicht nur menschliche Emotionen erkennen, sondern etwa auch, ob jemand eine MNS-Maske trägt. Die nötige Intelligenz dazu bekommt der 120 cm große Humanoide, der in Paris gebaut wird, von der steirischen Firma “Weboffice”.

Erstellt am 15. Oktober 2020 (14:20)

“Hallo, Mensch!”, ruft der freundliche kleine Roboter einem schon entgegen, wenn man um die Ecke kommt. “Pepper”, den weltweit ersten humanoiden Roboter, der menschliche Gesichter und Emotionen erkennen kann, trifft man auch hierzulande immer öfter:

Zahlreiche Institutionen und Unternehmen setzen nämlich bereits auf die Unterstützung des kleinen Roboters, der zwar in Paris gebaut wird, seine “Intelligenz”, sprich Programmierung, jedoch in Österreich bekommt. Die steirische Firma “Weboffice” entwickelt schon seit 2016 Software, mit der Pepper beispielsweise in Hotellerie und Gastronomie, bei Events und auf Messen, aber auch im Einzelhandel und sogar im sozialen und medizinischen Bereich zum Einsatz kommt. Pepper kann sehen, hören, sprechen, er kann ausdrucksstark gestikulieren und sich auf eine erstaunlich natürliche Art und Weise bewegen.

Das Außergewöhnliche an Pepper ist jedoch, dass der rund 40 Kilogramm schwere Humanoide menschliche Gesichtszüge und damit auch Emotionen erkennen kann. Diese Eigenschaft ermöglicht es ihm, auf Menschen zu reagieren und sehr natürlich mit ihnen zu interagieren. Durch sein freundliches Erscheinungsbild erreicht Pepper ein hohes Level an Akzeptanz quer durch alle Altersgruppen: Er ist nicht nur bei Jugendlichen ein “Star”, sondern wird etwa auch von demenzkranken Senioren als geduldiger Gesprächspartner akzeptiert, wie verschiedene Forschungsprojekte in Österreich & Deutschland bereits gezeigt haben.

Andere Einsatzgebiete findet Pepper auch überall dort, wo Wissen vermittelt oder Service angeboten werden soll. Auf Messen ist der kleine Roboter nicht nur ein unschlagbarer Publikumsmagnet für den eigenen Stand - Pepper kann den Besuchern auch die wichtigsten Informationen über das jeweilige Unternehmen vermitteln. Für Selfies mit ihm wirft er sich gekonnt in Schale, und nicht zu unterschätzen ist auch seine Wirkung auf das Publikum, wenn er sich zu kleinen Witzen hinreissen lässt oder mit den Menschen “Charade” spielt.

Über seine vielfältigen Schnittstellen kann Pepper sich auch mit anderen Systemen wie etwa Warenwirtschaftssystemen oder Online-Shops verbinden, um Menschen einen Zugang zu Daten zu ermöglichen. Und ja, in diesen Zeiten ist wohl auch Peppers Fähigkeit, zu erkennen, ob  jemand einen Mund-Nasen-Schutz trägt, zu erwähnen: Auch das kriegt der kleine Humanoide gekonnt hin und kann Menschen in Bereichen, in denen das Tragen der Masken erwünscht ist, auf eine charmante Art und Weise darauf aufmerksam machen.

Mehr Informationen zu Pepper gibt es bei der steirischen Firma Weboffice: www.weboffice.at .

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