Spitzenkandidatinnen der SPÖ Amstetten im Interview!.

Erstellt am 18. Dezember 2019 (10:48) – Anzeige
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Warum bist du gerne Bürgermeisterin?

Bürgermeisterin zu sein ist abwechslungsreich, weil damit viele Begegnungen und Kontakte verbunden sind. Menschen kommen mit verschiedenen Anliegen auf mich zu und schenken mir ihr Vertrauen. Die Möglichkeit, Dinge zu bewegen und anderen weiterzuhelfen, motiviert mich jeden Tag aufs Neue. Bürgermeisterin bin ich rund um die Uhr, da gibt es keine begrenzten Öffnungszeiten. Ich höre zu, um Ideen und Anregungen aufzunehmen und umzusetzen. Es macht mich stolz, dass ich Amstetten gemeinsam mit den Menschen, die sich engagieren und hier leben und wohnen, gestalten kann.

Vor welchen Herausforderungen steht Amstetten?

Amstetten ist in den letzten Jahren weiter aufgeblüht, diesen Weg wollen wir fortsetzen. Lebensqualität zu erhalten bedeutet keinen Stillstand, sondern Tatkraft und Weitsicht. Eine besondere Rolle spielt hierbei die Stadtentwicklung. Das Quartier A am Bahnhof, der Ausbau der Mobilitätsangebote und die Stärkung der Naherholungsgebiete sind nur ein paar Beispiele für unsere Schwerpunkte. Wir wollen, dass unsere Stadt in fünf Jahren noch besser da steht und werden daran gemeinsam konsequent weiterarbeiten.

Was macht die Aufgabe als Kulturstadträtin so spannend?

Ich schaue gerne genauer hin. Mich interessiert, warum sich jemand kreativ betätigt oder engagiert. Es macht mir Freude, Menschen in ihren Vorhaben zu unterstützen und ihnen Raum zu geben, ihre Kreativität auszuleben und sichtbar zu machen. Kreative Entfaltung tut der Seele gut tut und stärkt die Persönlichkeit. Schon Kinder sollen die Möglichkeit haben, hiermit in Berührung zu kommen.

Im Kunst- und Kulturbereich ist es nie langweilig. Immer gibt es etwas Neues zu entdecken, zu lernen oder einfach nur zu genießen. Dieses Angebot möchte ich noch mehr Menschen in Amstetten nahe bringen.

Wie siehst Du Deine Rolle als Politiker?

Meine Vision ist, dass alle Menschen von Chancengerechtigkeit und einer hohen Lebensqualität profitieren. Die Gemeindepolitik ist die Ebene, wo die Umsetzung dieser Vision beginnt. Hier können wir das Zusammenleben und unser unmittelbares Umfeld gestalten. Dazu braucht man Gestaltungswillen und den Mut, Entscheidungen zu treffen.