Keine Verzögerungen bei Bau. Dank an Länder für Neubau-Plan - jetzige Brücke braucht bald Sanierung.

Erstellt am 13. Januar 2021 (00:01) – Anzeige
Der Verein „DoNeubrücke“ macht auf die anstehende Sanierung der alten Donaubrücke Mauthausen aufmerksam.
DoNeubrücke

Wie viel Protest und letztendlich Verzögerung beim Bau wird die alte Donaubrücke noch aushalten? Und was geschieht, wenn sie es nicht mehr aushält?

Die OÖ und NÖ Landesregierungen haben sich nach jahrelangen Gesprächen dankenswerterweise im Juni 2020 endlich auf folgende Variante geeinigt: Es wird 700 Meter flussabwärts der bestehenden Donaubrücke eine neue Brücke mit je einer Fahrspur pro Fahrtrichtung und einem Radweg gebaut.

Die Errichtung sollte bis 2027 abgeschlossen sein, da aus heutiger Sicht die bestehende Brücke spätestens bis zu diesem Zeitpunkt saniert werden muss. Auch die Instandhaltung der derzeitigen Brücke ist für die gesamte Region von größter Bedeutung. Dies deshalb, da die Donauüberquerung bereits jetzt für alle Verkehrsteilnehmer eine enorme Herausforderung darstellt. Es wäre nicht auszudenken, wenn die jetzige Brücke schon vor 2027 das Ende ihrer Lebenszeit erreicht.

„Der Verein DoNeubrücke bedankt sich bei den Verantwortlichen der beiden Landesregierungen für die Realisierung beider Brücken bis spätestens 2027. Damit ist ab diesem Zeitpunkt gewährleistet, dass durch die Aufteilung der Verkehrsströme Richtung Perg und Linz eine Entflechtung des Verkehrs gewährleistet ist. Auch auf der niederösterreichischen Seite findet eine Aufteilung des Verkehrsaufkommens Richtung Enns und A1 statt – und dies bei geringstem landwirtschaftlichen Flächenverbrauch“, so Johannes Hödlmayr im Namen des gesamten Vereinsvorstandes.