2.700 Euro Geldbuße nach Attacke auf Hundebesitzerin

Pensionist schlug und drohte Spaziergängerin, nachdem ihre Hunde aneinander geraten waren. Er entschuldigt sich und bekommt eine Diversion.

Erstellt am 20. September 2021 | 15:37
Faust Drohung Symbolbild
Symbolbild
Foto: pathdoc, Shutterstock.com

Weil ihre Hunde bei einem Spaziergang am Tulbingerkogel (Bezirk Tulln) aneinander gerieten und ein 64-jähriger Wiener einen "richtig schlechten Tag" hatte, versetzte er einer fremden Hundebesitzerin eine Ohrfeige und mehrere Stöße. Zudem drohte er ihr, "ihren Hund zum Krüppel zu schlagen". Vor Gericht gibt er alles zu und entschuldigt sich.

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Weil er keine Vorstrafen hat und noch nie vor Gericht stand, macht ihm der Richter ein Diversionsangebot. Er bekommt keine Verurteilung, muss aber eine Geldbuße von 2.700 Euro zahlen. Die Frau fordert insgesamt 600 Euro Schmerzensgeld, die der Mann teilweise anerkennt, 100 Euro zahlt er gleich vor Gericht.