Buch über die Schubertianer in Atzenbrugg. Franz Schubert begeistert die Literaturwelt. Woogs Buch „Schmücket die Locken mit duftigen Kränzen“ dokumentiert Schubert in Atzenbrugg und ist ab sofort erhältlich.

Von Lisa-Maria Hasenhindl. Erstellt am 26. Mai 2020 (14:41)
Für Oliver Woogist Atzenbruggzentral in derSchubert-Forschung. Sein Buch ist absofort erhältlich.
privat

Für den deutschen Gitarristen Oliver Woog war Komponist Franz Schubert schon in dessen Jugend prägend. Bei der Opernpremiere „Schuberts Reise nach Atzenbrugg“ in München ( NÖN.at berichtete, siehe hier ) hätte er sein Buch „Schmücket die Locken mit duftigen Kränzen - Franz Schubert und sein Freundeskreis in den Schlössern Atzenbrugg und Aumühle“ präsentiert. Die Premiere fand coronabedingt nicht statt. 

„Als Gitarrist spezialisierte ich mich unter anderen auf Schubert mit Gitarre“, erzählt Woog. „Schuberts Klangrede in seinen Werken ist zutiefst bewegend.“

Atzenbrugg auch heute Veranstaltungsort für Schubertiaden

Durch sein Studium war der Musiker regelmäßig in Wien und empfand nach eigenen Angaben eine gewohnte Sehnsucht zu dieser Stadt. Auch Atzenbrugg hat er schon häufig besucht. „Ich habe den besonderen Zauber genossen, der über diesem Ort liegt“, so Woog. Das Buch entstand durch den Wunsch, sein Wissen über Schubert zu erweitern. 

So handelt es von Schuberts Wirken in den Schlössern Atzenbrugg und Aumühle. Es ist ein Teilbereich einer Studie über Schubert-Stätten. Die Originalschauplätze in der Marktgemeinde Atzenbrugg sind kunstvoll renoviert worden und waren um 1820 jene Orte, wo Schubert und seine Wiener Freunde bei ihren Landausflügen Schubertiaden veranstalteten.

Auch heute dient das Schubertschloss im Herzen von Atzenbrugg als Veranstaltungsort für Schubertiaden. Neben der Beschreibung der Wirkungsstätten stellt Woog die Charaktere rund um den Komponisten dar. Rund um die Schlösser der Marktgemeinde finden sich Namen einiger Schubertianer, wie Leopold Kupelwieser, Franz von Spaun und Franz Schubert selbst, in den Straßen wieder. In diesem Buch erfährt man, warum manche Straßen in Atzenbrugg ihren Namen tragen.