Frank-Haus wird zur Großbaustelle. Arbeiten erfolgen in drei Phasen bis Mitte Februar 2020. Über Weihnachten und Silvester sollen aber keine Lkw fahren.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 16. Oktober 2019 (04:35)
Peischl
Seit 15 Jahren steht das Frank Haus in der Wiener Straße leer, jetzt soll es abgerissen werden.

Noch vor Wochen hätte kaum jemand einen Cent darauf gewettet, dass es jemals so weit kommt. Aber in diesen Tagen wird tatsächlich die Baustelle zum Abriss des Frank Hauses in der Wiener Straße eingerichtet.

Die Abbruchfirma will die Arbeiten in drei Phasen erledigen. In allen Phasen sind punktuelle Behinderungen durch kurzfristige und kurzzeitige Sperren möglich. Der Plan zu Redaktionsschluss:

Phase 1, bis 8. November: Mittels Bauzaun wird der südseitige Gehsteig auf Länge des Frank-Hauses gesperrt, Durchfahrt durch die Wiener Straße ist auf der Fahrbahn möglich.

Phase 2, bis 22. November: Für die Demontage großer Gebäudeteile muss ein mobiler Kran aufgestellt werden. Daher muss die abgesperrte Fläche vor dem Frank-Haus teilweise auf die Fahrbahn erweitert werden. Um die Durchfahrt durch die Wiener Straße zu gewährleisten, wird dafür teilweise der nördliche Gehsteig genutzt.

Phase 3, bis 13. Dezember und von 8. Jänner bis Mitte Februar 2020: Mittels Bauzaun wird der südseitige Gehsteig auf Länge des Frank-Hauses gesperrt, Durchfahrt durch die Wiener Straße ist auf der Fahrbahn möglich.

NOEN

Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt von der östlichen Wienerstraße bis zur alten Einfahrt des Frank-Hauses. In, bzw. bei der Einfahrt, werden die Lkw aufgestellt und auch gewendet. Der Abtransport erfolgt über Nibelungen- oder Kerschbaumergasse. Abtransportiert wird nur rund die Hälfte des Materials, die andere Hälfte wird vorläufig im Keller gelagert und erst im Zuge des Neubaus entsorgt.

Die beiden Bäume vor dem Frank-Haus müssen für die Baustelle entfernt werden. Sie werden auf Kosten des Bauherren nach Beendigung der Baustelle durch standortgerechte Neupflanzungen ersetzt.

Ebenso werden die Kosten für etwaige durch Abbruch oder Neubau verursachte Schäden des Straßenpflasters übernommen.