Sandy leidet noch immer. Misshandeltes Pony /  Verein Pfotenhilfe warnt vor möglichem gefährlichen Tierquäler und Pferderipper und setzt 500 Euro Belohnung für seine Ergreifung aus.

Von Doris Firmkranz. Erstellt am 30. Juli 2014 (08:28)
NOEN, privat
Pony Sandy hat nach wie vor große Schmerzen.
„Sandy geht es gar nicht gut“, so Familie Bauer. „Sie humpelt immer noch. Es trifft uns hart, sie so leiden zu sehen.“ Wie in der Vorwoche berichtet, wurde am 18. Juli im kleinen Streichelzoo des Heurigengasthauses der Familie Bauer Pony „Sandy“ mit einem Messer schwer verwundet. Die Tat muss sich in den frühen Morgenstunden ereignet haben. Das Tier wurde an der linken Bauchseite ebenso wie im Bereich des linken hinteren Kniegelenks verletzt.

Letztere Blessur könnte sich das Pony selbst zugefügt haben, als es zu flüchten versuchte. Fehlende Blutspuren im Gehege lassen dies jedoch bezweifeln. Die Großweikersdorfer Polizei ermittelt.

Wiederholungstat muss verhindert werden

500 Euro Ergreiferprämie hat der Verein Pfotenhilfe für den entscheidenden Hinweis auf den Tierquäler von Absdorf ausgesetzt. Sascha Sautner, Sprecher des Vereins Pfotenhilfe, möchte nicht ausschließen, dass es sich bei dem Täter um einen sexuell gestörten Pferderipper handelt.

„Wir möchten alles daran setzen, dass der Ponyhasser schnellstmöglich gefasst wird,“ betont Sautner (Hinweise an die nächste Polizeistelle oder an info@pfotenhilfe.org). „Nur so kann verhindert werden, dass es nicht zu einer Wiederholungstat kommt.“

Derselben Ansicht ist auch Familie Bauer: „Wir hoffen, dass durch Mithilfe der Bevölkerung solche gestörten Menschen dingfest gemacht werden und dass alle Pferdebesitzer sehr wachsam sind.“