Grippewelle hat Bezirk Tulln erreicht. Gliederschmerzen, Husten, hohes Fieber – die Grippe ist da, und Impfstoff ist so gut wie aus!

Von Doris Firmkranz. Erstellt am 24. Januar 2018 (05:45)
Shutterstock.com/Andrey Popov
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Der Hals kratzt, der Kopf brummt, die Nase rinnt und ein seltsamer Druck liegt auf der Brust. Alle Jahre wieder die gleiche Frage: Grippaler Infekt oder „echte“ Grippe?

Und auch dieses Jahr gilt: mit Fieber sofort ab ins Bett! Je höher die Temperatur, je schlimmer die Kopf- und Gliederschmerzen, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um die vor allem für Risikopatienten mitunter gefährliche Influenza handelt.

Das Zentrum für Virologie der MedUni Wien hat den offiziellen Beginn der Grippewelle am 9. Jänner ausgerufen. Wie das Institut verlautbart, können in ganz Europa sowohl Influenza A als auch Influenza B Viren nachgewiesen werden, wobei Influenza B bereits in mehreren Ländern überwiegt.

Alle Jahre wieder stellt sich auch dieselbe Frage: Ist eine Impfung jetzt noch sinnvoll?

„Impfen ist nach wie vor sinnvoll, dennoch sollte man bedenken, dass die Ausbildung einer ausreichenden Immunität bis zu 14 Tagen dauern kann“, rät Allgemeinmediziner Gerhard Hartenstein zu einer Impfung ab Mitte Oktober. „Das ist auf jeden Fall vorteilhafter und entspannter.“

Dabei gibt es heuer aber ein Problem: Der (für Österreich) neue Vierfach-Impfstoff, der vor dem dominanten B-Virus schützen soll, ist schon seit Ende Dezember total ausverkauft, nur mehr ein Dreifach-Impfstoff ist erhältlich – und der wird bedrohlich knapp!


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