Tullns WKNÖ-Obmann tritt für Lockdown-Ende und Corona-Impfung ein

Christian Bauer, Obmann der Bezirksstelle Tulln der Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) fordert: „Betriebe müssen am 13. Dezember öffnen! Unternehmen waren nie der Ort, an dem sich das Virus ausbreitet.“

Erstellt am 04. Dezember 2021 | 04:56
Lesezeit: 2 Min
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Foto: Tanja Wagner

„Bei der Verkündung des Lockdowns wurde zugesichert, dass unsere Betriebe am 13. Dezember wieder aufsperren werden“, erinnert Bauer.  „Dabei geht es nicht nur darum, das Versprechen zu halten, sondern auch, die für viele Betriebe umsatzstärkste Zeit zumindest teilweise zu retten."

„Die Wirtschaft trägt notwendige Sicherheitsmaßnahmen mit“, betont WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker, hält aber auch fest: „Was sie nicht mehr mitträgt, ist ein längerer Lockdown.“ Bauer bekräftigt: „Die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wurden von unseren Unternehmen eingehalten, oft über das erforderliche Maß hinaus." 

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Der derzeitige bundesweite Lockdown kostet der österreichischen Wirtschaft zwischen 800 Millionen Euro und 1 Milliarde Euro pro Woche, das bedeutet für Niederösterreich 190 Millionen Euro, informiert die WKNÖ. „Es kann nicht die Lösung sein, bis zur Durchimpfung oder der Bekämpfung aller Mutationen immer wieder auf- und zuzusperren. Unsere Unternehmen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen Planungssicherheit, denn sie wollen arbeiten“, so Bauer. 

Eigene Impfaktion von ÖGK und WKO in Tulln 

Zur Steigerung der Impfquote organisiert die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) mit der Wirtschaftskammerorganisation bundesweit zwei Impftage unter dem Motto „Mein Team. Unsere Impfung.“

In Niederösterreich finden diese kostenlosen Impfungen für Unternehmer, Mitarbeiter und ihre erwachsenen Angehörigen an acht Standorten statt. Auch im ÖGK-Gesundheitszentrum Tulln wird am Freitag, 10. Dezember, von 16 bis 22 Uhr und am Samstag, 11. Dezember, von 9 bis 18 Uhr mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer geimpft. Dieser kann sowohl für die Grundimmunisierung (1. und 2. Dosis) als auch für die Boosterimpfung (3. Dosis) verwendet werden.

„Damit unterstützen wir besonders unsere kleinen und mittleren Betriebe in der Region, die keine Möglichkeit zur Einrichtung einer eigenen betrieblichen Impfstraße haben“, meint der Bezirksstellenobmann.

„Wir wollen mit dieser Aktion, möglichst viele Personen zur Schutzimpfung motivieren. Denn sie ist ganz klar der Schlüssel zur Beendigung der Pandemie und zur Vermeidung weiterer wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Kollateralschäden. Um die Impfquote so schnell wie möglich zu steigern, müssen jetzt alle an einem Strang ziehen“, ist sich Bauer sicher.