Kollersdorfer „Winnetou“-Spiele ziehen Bilanz

Etwas weniger Besucher, aber große Hoffnung auf 2022 gesetzt.

Erstellt am 01. Oktober 2021 | 05:33
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Seit 1995 bei den Winnetou-Spielen mit dabei: Manfred Skopik, Gerlinde und Helga Rauscher, Anton und Anneliese Rohrrmoser sowie Rochus Millauer (stehend v.l.) und Erich Schmidt und Veronika Schichta (vorne v.l.).
Foto: WSW

Die Winnetou-Spiele Wagram in der Arena Wagram konnten bei den diesjährigen Vorstellungen im Juli und August nicht ganz 7.000 Besucher verzeichnen. „Allerdings hätten wir uns schon 8.000 Zuschauer erwartet, um Verluste der Anfangsjahre wettzumachen“, sagt Geschäftsführer Anton Rohrmoser.

Ursachen für die geringere Besucherzahl ist einerseits die Covid-Situation, da erst ab Mai der Vorverkauf, der normalerweise im Jänner startet, beginnen konnte, andererseits gab es leider an vier Vorstellungstagen regnerisches Wetter, wodurch verständlicherweise deutlich weniger Tagesgäste kamen. Rohrmoser: „Mit diesen Besucherzahlen erreichten wir aber glücklicherweise die Kostendeckung.“

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Regisseur Millauer sorgte für Spannung

Nach 13 spektakulären Vorstellungen von „Im Tal des Todes“ sind die Winnetou-Spiele Wagram im August zu Ende gegangen. Regisseur Rochus Millauer entfaltete eine spannende Karl-May-Geschichte mit viel Humor, Dramatik und tollen Wild-West-Figuren, dazu mit kühner Reiterei und pyrotechnischen Effekten.

Marco Valenta überzeugte als würdevoller Winnetou. Der besonnene, kraftvolle Old Shatterhand wurde hervorragend dargestellt von Erich Schmidt. Regisseur Millauer zieht Resümee: „Insgesamt waren alle Mitwirkenden hoch motiviert und spielten engagiert und begeistert ihre Rollen. Das Publikum spendete reichlichen Beifall und war auch begeistert von den Zusatzangeboten der Trickreit- und Feuershow sowie der Cancan Tanzgruppe.“

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Rohrmoser als Vater der Winnetou-Spiele

Die Winnetou-Spiele feierten heuer ihr 20-jähriges Jubiläum, u.a. auch mit einem Konzert von Waterloo, der selbst einmal in die Rolle von Winnetou im Rahmen der Winnetou-Spiele geschlüpft war.

Im Mittelpunkt der Jubiläumsfestlichkeiten stand aber wohl Anton Rohrmoser, der die Spiele 1995 in Gföhl gegründet hat und seither überaus erfolgreich leitet. „Anton Rohrmoser, unser Veranstalter, hat Großartiges geleistet“, sagt Regisseur Rochus Millauer anerkennend. „Keinem anderen Produzenten in Österreich ist es gelungen, mit Karl-May-Produktionen so sehr und so lange erfolgreich zu sein.“

Die Vorbereitungen für die Winnetou-Spiele 2022 in der Arena Wagram laufen bereits. Da wird Karl Mays „Winnetou und die Felsenburg“ zu sehen und erleben sein.