Aus Tulln und in Tulln. Kriminalroman / Psychotherapeut Josef Hacker hat sein Erstlingswerk „Costa Rica“ getauft. Der Großteil der spannenden Handlung spielt sich aber in seiner Heimatstadt Tulln ab.

Erstellt am 06. Februar 2013 (00:00)
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Neo-Krimiautor Josef Hacker mit seinem ersten Roman „Costa
Rica“ an einem seiner Lieblingsplätze, an der
Donau in seinem Heimatort Tulln. Peischl
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Von Thomas Peischl

TULLN / Josef Hacker ist das, was man einen begeisterten Tullner nennt. Der 55-jährige Psychotherapeut, Supervisor und Coach engagiert sich im Team der Kunstwerkstatt. Dort hilft er nicht nur bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen aus, sondern ist auch begeistertes Mitglied der Theatergruppe.

Seine Liebe für die Heimatstadt reicht aber noch weiter. Hacker hat gerade seinen ersten Kriminalroman veröffentlicht und der Großteil der spannenden Mordgeschichte spielt in - richtig geraten - Tulln. Warum das Werk dann „Costa Rica“ heißt? Das müssen die geneigten Leser schon selbst herausfinden. Es ist bei Jungwirth-Müller am Hauptplatz, bei Thalia in der Rosenarcade und im Naturladen von Andi Weiß am Minoritenplatz erhältlich, kann aber auch in der Stadtbücherei entliehen werden.

Geschrieben hat Josef Hacker schon immer gerne: „Aber meist bin ich über ein paar Seiten nicht hinausgekommen.“ Erst als er vor ein paar Jahren konzentriert an seiner Master Thesis werkte, merkte er, dass mehr als 100 Seiten durchaus im Bereich des Möglichen liegen.

Inspiriert von seinen Lieblingsautoren (u.a. Batya Gur, Henning Mankell, Donna Leon und Martin Suter) setzte sich der Tullner für etwa ein halbes Jahr mehr oder weniger regelmäßig zum Schreiben hin - so entstand „Costa Rica“. Genau wie die meisten seiner Vorbilder legt auch Hacker den Schwerpunkt nicht auf Action (die gibt es auch, aber nur fein dosiert), sondern auf die Entwicklung der Charaktere und der Umgebung, in der sie leben. Und ebenso wie seine Vorbilder wird auch Hacker (wenn er nicht gerade im Wiener „Alibi Chor“ singt oder Bass lernt) zum Wiederholungstäter: Der Nachfolgeroman ist bereits im Enststehen.