Letzte Chance auf Laderer und mehr. Kunst im Tullner Raum VI zeigt bis 16. Dezember acht Künstler im Minoritenkloster.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 08. Dezember 2017 (05:51)
Der Sprecher des Fritz-Laderer-Kuratoriums, Karl Heinl, wünscht sich bis 16. Dezember noch zahlreiche Besucher im Minoritenkloster: „Laderer war eine außergewöhnliche und schöpferische Persönlichkeit.“
NOEN, Peischl

Einen kompakten Überblick über das umfangreiche Schaffen des großen Tullner Künstlers Fritz Laderer bietet derzeit die Sonderschau „Erinnerung und Vision“ im Minoritenkloster.

„Wir wollen dem begeisterten Tullner symbolisch ein Denkmal setzen und seinen hervorragenden Platz unter den österreichischen Künstlern aufzeigen“, erklärt dazu Karl Heinl als Sprecher des Fritz-Laderer-Kuratoriums. Die Bandbreite der gezeigten Bilder reicht von seinen Frühwerken bis zu den „Landschaftsvisionen“ in Acryl-Technik, die Laderer in den letzten sechs Lebensjahren trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung geschaffen hatte.

Im ersten Stock läuft parallel die Ausstellung „Kunst im Tullner Raum VI“, die mit Exponaten von Elisabeth Arocker-Mettinger, Julia Bandion, Tamara Brandner, KAWOS, Gerfried Schultheis, Ekaterina Schwarz und Septicwag mehr als nur einen Blick wert ist.

Besuchen kann man beide Ausstellungen noch bis Samstag, 16. Dezember, und zwar Dienstag bis Mittwoch von 10 bis 15.30 Uhr, Donnerstag von 10 bis 19 Uhr sowie Freitag und Samstag von 10 bis 17 Uhr.