Blechbläser sind in den Musikschulen gefragt. Trompeten, verschiedene Hörner, Posaune und Tuba sind in verschiedensten Musikstilrichtungen zu finden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 29. Juni 2020 (04:31)
Mit Begeisterung spielen die jungen Musiker der Bläserklasse der Musikschule St. Andrä-Wördern im Team.
privat

Die Tonerzeugung bei Blechblasinstrumenten ist immer gleich. Man lässt Luft über die Lippen streichen, dabei beginnen diese zu schwingen. Die Schwingung wird über das Mundstück auf das Instrument übertragen, welches als eine Art Verstärker dient.

Die Trompete: Sie ist 134 cm lang und ist das kürzeste Instrument der Blechblasfamilie und man kann damit am höchsten spielen. Wann und ob ein Schüler mit dem Trompetenunterricht beginnen kann, hängt von ganz bestimmten anatomischen und physiologischen Voraussetzungen ab. Die große Bandbreite der verschiedenen Musikrichtungen, in denen die Trompete Verwendung findet (Volksmusik, Blasmusik, Unterhaltungsmusik, Jazz, Klassik, usw.)

Das Horn: Es gibt viele verschiedene Hörner, am meisten verbreitet sind das Waldhorn und in Österreich das Wiener Horn. Im Gegensatz zur Trompete hat das Horn ein Trichtermundstück mit enger Mensur. Bei ihm muss die Luft durch ein kreisrundes aufgewickeltes enges Rohr geblasen werden. Im Orchester erkennt man das Horn meist an seinem weichen, angenehmen und vollen Ton. Da es auch enger gewickelte Kinderhörner gibt, kann das Instrument schon ab ca. sieben Jahren begonnen werden.

Die Posaune: Die Zugposaune ist das einzige Blechblasinstrument, dass ohne Ventile gespielt wird. Als Einstiegsinstrument zur Posaune dient meistens das Tenorhorn. Auf die Posaune umsteigen kann man, wenn die Arme lang genug sind, um den Zug in der vollen Länge zu verwenden. Sie wird in der klassischen Musik, der Blasmusik und im Jazz, aber auch in Funk-, Pop-, und Rock-Bands verwendet.

Die Tuba ist in der Familie der Blechblasinstrumente ein relativ junges Instrument. Das Instrument kann schon ab acht bis neun Jahren begonnen werden.