DNA-Spuren wurden Einbrecher zum Verhängnis. Kurz vor Ablauf der Verjährungsfrist ging es Kosovaren (64) an den Kragen: DNA-Spuren an Tatorten wurden ihm zum Verhängnis.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 07. März 2019 (03:28)
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Symbolbild

Beim Durchsuchen eines Wohnhauses in Enzersdorf entdeckten die Einbrecher einen Standtresor. Bevor die Eindringlinge den Safe knacken konnten, wurden sie jedoch gestört, und sie gaben Fersengeld. Die Gier nach dem Tresor war dann offensichtlich größer als die Angst vor einem weiteren Fehlversuch. Nur eine Woche später drangen die Einbrecher erneut in das Haus ein und diesmal gelang es ihnen, den Safe aufzubrechen und mit Bargeld, Münzen und Schmuck im Gesamtwert von rund 10.000 Euro zu entkommen.

Als Täter wurden letztlich ein 64-Jähriger aus dem Kosovo und ein Komplize ausgeforscht.

Die Ermittlungen ergaben, dass das Duo nicht nur in Enzersdorf zugeschlagen hatte: Zwei Einbrüche in Tulln (in ein Kaufhaus und ein Schuhgeschäft), drei Coups in Langenrohr (plünderten zwei Baucontainer und brachen in Baumarkt ein) und ein Einbruch in ein Geschäft in Spillern gingen noch zahlreiche Coups in Oberösterreich auf das Konto des 64-Jährigen und seines Helfers (gesondert verfolgt).

Vor Gericht legte der 64-Jährige zunächst nur ein Teilgeständnis ab, bis er sich letztlich doch noch zu einem umfassenden Schuldbekenntnis durchringen konnte.

Der bereits einschlägig vorbestrafte Kosovare wird wegen gewerbsmäßigen Einbruchdiebstahls (teils versucht) von Richter Dietmar Nußbaumer zu einer 15-monatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Rechtskräftig.