Leader-Region Donau NÖ-Mitte: Heinl löst Redl ab

Obmannwechsel nach 19 Jahren und Strategie für neue Förderperiode 2023.

Erstellt am 12. Oktober 2021 | 15:00
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Franz Redl übergibt das Amt des Obmanns an Bernhard Heinl.
Foto: Wallak

Mit sieben Gemeinden gründete Franz Redl 2002 die LEADER-Region Donau NÖ-Mitte. Heute umfasst dieser Regionalentwicklungsverein 33 Gemeinden, davon 21 im Tullner Bezirk.

Nach 19 Jahren beendete Redl bei der Generalversammlung in Sitzenberg-Reidling nun seine Tätigkeit als Obmann und blickte zurück: „351 Projekte mit einem Fördervolumen von 16,5 Mio. Euro und einem Investitionsvolumen von 46 Mio. Euro konnten umgesetzt werden.“

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Als neuer Obmann wurde einstimmig Bernhard Heinl, geschäftsführender Gemeinderat aus Michelhausen, gewählt.

Alt-LH Pröll motivierte in Referat

Die anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Funktionen bestätigt: Obmann-Stellvertreter Christoph Artner (Herzogenburg) und Franz Geier (Großriedenthal), Kassier Franz Aigner (Kirchberg am Wagram) mit Stellvertreter Gerhard Figl (Langenrohr), Schriftführerin Barbara Kadlec (Sieghartskirchen) mit Stellvertreterin Corinna Staubmann (Königstetten).

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Heinl will den erfolgreichen Weg seines Vorgängers fortsetzen: „Ich sehe LEADER als Ideenmagnet, der Menschen und ihre Ideen anzieht und die Gemeinden als Ideenschmieden, wo die Menschen ihre Vorhaben entwickeln und durch LEADER umsetzen können.“

Susanne Gugerell, Geschäftsführerin der LEADER-Region, avisierte die 2023 beginnende neue Förderperiode und die dazugehörige „Lokale Entwicklungsstrategie“. Das Österreichische Institut für Raumplanung wird diesen Strategieprozess begleiten und Expertenwissen beisteuern. Andererseits soll sich die Bevölkerung im Rahmen einer Bürgerbeteiligung einbringen.

Abschließend motivierte der frühere Landeshauptmann Erwin Pröll, sich weiterhin für die Entwicklung der Region einzusetzen. In einem Referat ließ er die Anwesenden an seinen 50-jährigen persönlichen und politischen Erfahrungen auf diesem Gebiet teilhaben. Er appellierte, den Impuls, den Corona dem ländlichen Raum gegeben hat, zu nutzen.