Dörfer versanken in den Schlamm-Massen. Schwere Unwetter in den Bezirken St. Pölten und Tulln.

Von Alex Erber. Update am 25. August 2018 (10:46)

Die Hitzewelle der vergangenen Wochen hat sich am Freitag-Abend mit einem schweren Unwetter verabschiedet. Dutzende Feuerwehrmänner standen im Einsatz, um Keller auszupumpen und verschlammte Straßen zu säubern.

Besonders betroffen waren die Gemeinden Herzogenburg (Katastralen Gutenbrunn und Adletzberg), Perschling (Katastrale Langmannersdorf), Sitzenberg-Reidling (Katastralen Hasendorf, Eggendorf und der Wimmergraben), Atzenbrugg/Heiligeneich (Katastralen Watzendorf und Hütteldorf) sowie Würmla (Katastrale Saladorf).

Am schwersten betroffen war Adletzberg in der Gemeinde Herzogenburg. Dort stand der Ort knietief unter Wasser. Einige Keller, Garagen und Innenhöfe waren mit Wasser und Schlamm bedeckt. Allein hier waren sieben Feuerwehren mit 70 Frauen und Männer im Einsatz, um der Bevölkerung zu helfen.

Die letzten Einheiten rückten erst lange Zeit nach Mitternacht ein.

Um 4.10 Uhr war für die Florianijünger aus Langmannersdorf Schluss, die ebenfalls Schwerarbeit zu verrichten hatten. 17 Objekte in der Ortschaft waren von den Schlamm-Massen betroffen. Stellenweise wurden 60 Millimeter Regen/Quadratmeter in einer einzigen Stunde gemessen.

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