Was kann Nadelholz, was Laubholz nicht kann?. Was kann Nadelholz, was Laubholz nicht kann? – Geht es nach der Meinung einer Forschergruppe rund um Sebastian Kühle, vom BOKU-Institut für Holztechnologie und nachwachsende Rohstoffe, eigentlich nichts.

Erstellt am 22. Dezember 2017 (04:09)
Sebastian Kühle arbeitet am BOKU-Institut für Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe.
NOEN, Gruber

Besonders beliebt ist in unseren Breiten das Nadelholz. Es wächst schnell und lässt sich auch recht gut im technischen Bereich anwenden. Für die Anwendung von Laubholz müssten erst die Methoden und technischen Vorrichtungen angepasst werden und andererseits auch der Kunde vom Vorteil überzeugt werden.

„Bisher wurde Laubholz hauptsächlich als Brenn- und Heizstoff verwendet, also fast ausschließlich energetisch genutzt. Doch es kann sicherlich mehr und wir versuchen ein Werkzeug zur Entscheidungsunterstützung für Akteure im Laubholzliefernetzwerk zu bieten“, sagt Kühle.

Forstunternehmen, Säger, Investoren und Unternehmer sollen so vom Potenzial des Laubholzes überzeugt werden.

In puncto Klimawandel haben einige Laubhölzer jedenfalls die Nase vorne. „Sie überstehen Starkwindereignisse besser“, erklärt Kühle.

Mit generierten Daten, versucht er ein Modell zu entwickeln, das helfen soll, eine Vorstellung über eine zukünftige Netzwerkstruktur zu bekommen. Vom Forst bis hin zum Produkt. Neben den technischen Vorzügen des Laubholzes, spielen auch die Kosten eine Rolle – hier sollen Modelle über das Durchlaufen verschiedener Prozesse bis hin zum Produkt Abhilfe schaffen. Dies versucht Kühle in seiner Arbeit darzustellen.