Polizei löste Party im Imbissstandl in Frauenhofen auf. Sieben Personen feierten und verstießen gegen Regeln. Bezirkspolizeikommandantin Fiegl appelliert an Vernunft.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 06. Januar 2021 (04:11)
Symbolbild
APA

Ein gemütliches Beisammensein, das dieser Form zurzeit nicht gestattet ist, fand am Samstag in einem Imbissstand in der Tullner Katastralgemeinde Frauenhofen statt. Insgesamt sieben Personen hatten sich dort zu einer kleinen Party eingefunden.

„Ich kann nur an die Vernunft der Menschen appellieren, derartige Treffen bis auf Weiteres zu unterlassen“

„Bei uns ging eine Anzeige ein und nach Intervention der Polizei wurde das gesellige Beisammensein beendet“, berichtet Bezirkspolizeikommandantin Sonja Fiegl. Sie betont, dass eine derartige Veranstaltung im Bezirk Tulln eher die Ausnahme als die Regel darstelle. Und selbst die Partyteilnehmer hätten sich bei dem Eingriff der Exekutive einsichtig verhalten. Sie wurden wegen Verstoß gegen die Mund-Nasen-Schutzpflicht, Nichteinhaltung der Mindestabstandsregeln und Verstoß gegen das Nichtraucherschutzgesetz angezeigt.

„Ich kann nur an die Vernunft der Menschen appellieren, derartige Treffen bis auf Weiteres zu unterlassen“, sagt Fiegl. Denn, wie das aktuelle Beispiel zeigt, drohen im Fall der Fälle Anzeigen, die teils empfindlich hohe Geldstrafen nach sich ziehen können.

Grundsätzlich stellt die Polizeichefin dem Bezirk Tulln ein sehr gutes Zeugnis aus: „Die Menschen verhalten sich zum überwiegenden Großteil vernünftig und kooperativ.“ Die Polizei wiederum sehe Anzeigen und Strafen nur als letztmögliche Konsequenz. Zuerst werde stets das klärende Gespräch gesucht und nachdrücklich auf die geltenden Regeln aufmerksam gemacht.