Community Nurses greifen in Zwentendorf unter die Arme. Wenn in Zwentendorf (Bezirk Tulln) aufgrund der Coronavirus-Situation Hilfe beim Einkaufen, der Pflege oder bei der Herstellung von Kontakten zu Ärzten benötigt wird, sind die sogenannten Community Nurses zur Stelle.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 18. März 2020 (14:52)
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Das Netzwerk gut ausgebildeter Pflegekräfte wurde vor drei Jahren ins Leben gerufen - einer Aussendung vom Mittwoch zufolge hat sich das Modell nun als "goldrichtig erwiesen".

"Jetzt in der Krise sehen wir, dass sich neben den tollen Projekten auch ein soziales Netzwerk gebildet hat, auf das wir heute zurückgreifen können", betonte Bürgermeisterin Marion Török (SPÖ). Das Team um Initiatorin Rosa Maria Eglseer richtete in den aktuell fordernden Zeiten eine eigene Hotline für Zwentendorfs Bewohner ein. Die professionellen Pflegefachkräfte helfen laut Aussendung bei Fragen zum Coronavirus. Falls anderweitige medizinische Hilfe benötigt wird, werden Kontakte zu Ärzten hergestellt.

Zusätzlich zu den akuten organisatorischen Aufgaben werden auch die Hilfsleistungen der 16 Ehrenamtlichen in der niederösterreichischen Marktgemeinde koordiniert. Geht es nach Eglseer, sind die Community Nurses so etwas wie der Fels in der Brandung in der fordernden Zeit: "Wir kennen viele Notsituationen aus unserem beruflichen Alltag und als ausgebildete Pflegekräfte können wir damit sehr gut umgehen."