Höfinger: Ein Gedicht, das Hoffnung geben soll. Der Pixendorfer Niklas Höfinger verfasste ein Gedicht zur Coronakrise, das die aktuelle Situation beschreibt, aber auch Hoffnung geben soll.

Von Büro Tulln. Erstellt am 26. März 2020 (17:14)
Niklas Höfinger aus Pixendorf verfasste das Gedicht zur Coronakrise.
privat

Heut ist der 20. März!
Die Welt voller Schmerz
Das Virus, es nennt sich Corona!
Wenige wird’s verschona!
Gefährlich wie es sich verbreite!
Alle anderen Probleme schiebt es jetzt bei Seite!
Keinen lässt es kalt!
Alles schließt jetzt bald! 

Europa in Quarantäne!

Der Italiener, so wie der Däne!
Heruntergefahren wird jetzt die ganze Erde!
Vorerkrankte und Ältere besonders gefährdet!
Großeltern erinnern sich an den Weltkrieg!
Damals gab´s nur Leid, keinen Sieg!
Damals haben sie ums Leben gekämpft!
Heute gehört der Virus eingedämmt! 

Diesmal ist es eine Heldentat,

Wenn man zuhause bleiben mag,
weil man auch zuhause bleiben muss!
Ansonsten wär das wie ein Schuss,
der weiter Leute in Gefahr bringt!
Ein jeder der jetzt trotzdem singt,
sei Dank, dass er trotz der Zustände die gute Laune nicht abgibt! 

In den Pestzeiten war der legendäre Augustin daher beliebt!

Vor allem den Unentbehrlichen des Landes sei Dank!
Arzt, Krankenschwester, Polizist, Angestellte der Bank,
Apotheker, Supermarktangestellte machen jetzt einen ganz wichtigen Job,
an die Zivildiener und den Lieferdiensten großes Lob!
Und was sonst noch alles offen bleibt:
Drogerien, Tankstellen, Trafiken und die Post,
ohne sie wären wir ziemlich Lost,
Verkauf von Tierfutter, Agrarhandel, Sicherheits- und Notfallprodukte und Wartung, 
für die gibt’s auch in dieser Zeit keine Entspannung! 

Weiter´s bleiben bestehen Notfalldienste und der öffentliche Verkehr,

die Straßen bleiben jetzt hoffentlich fast gänzlich leer,
und kein Mensch sträube sich und bleibe stur!
wichtig ist aber auch die Wartung der Infrastruktur!
Ich bin jetzt außer kurzen Diensten nur daheim!
Daher habe ich Zeit für den einen oder anderen Reim!
Gedanken schweben mir durchs Gehirn,
ja fad ist mir jetzt schon in de Birn! 

Mein Appell an alle: Bitte bleibt zuhause!
Für manche vielleicht eine angenehme Pause.
Auf uns warten schwierige Zeiten,
das Virus wird sich weiter verbreiten!
Es dauert vielleicht Wochen oder auch monatelang,
auf das Ende kann man nur hoffen bang!
Doch es wird kommen das Ende der Epidemie,
das Virus bekämpft vom menschlichen Genie,
ich warte nur auf den Tag,
an dem uns der Kanzler verkünden mag:
Österreich ist wieder rein!
Wir Menschen sind wieder vereint! 

Freunde werden wir endlich wieder sehen,

gemeinsam können wir wieder auf die Straße gehen!
wie Brüder und Schwestern werden wir uns umarmen!
die Reichen so wie auch die Armen!
Wir werden uns alle küssen und miteinander lachen,
keiner wird etwas alleine zuhause machen!
Es wird sein voll Glück und Fröhlichkeit,
die größte Party aller Zeit