Europa im Jungen Hotel im Marc Aurel Park zu Gast. Von 27. Juli bis 11. August sind Kinder aus mehreren Nationen in Tulln zu Gast. Aber auch abseits davon boomt der Beherbergungsbetrieb im Marc Aurel Park.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 26. Juli 2019 (03:13)
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Das Junge Hotel Tulln im Marc Aurel Park verzeichnete in den letzten Jahren stetig steigende Übernachtungszahlen.

Ende Juli wird die Gartenstadt verjüngt. Im Jungen Hotel im Marc Aurel Park werden im Rahmen des „International Danube-Camp“ zwei Wochen lang zahlreiche Kinder (um die 13 Jahre alt) aus mehreren Nationen zu Gast sein.

„Beim Camp gilt es in Sechser-Teams insgesamt zehn Missionen zu erfüllen“, erklärt Organisator Peter Rebernik. Die Aufgaben für die jungen Teilnehmer reichen vom Roboter-Basteln übers Witze und Wörter in anderen Sprachen Lernen bis hin zum Entwerfen von Schiffsmodellen, die mit 3D-Druckern verwirklicht werden.

„Großteils stammen die Gäste aus Österreich, viele kommen aber auch aus Deutschland und Italien.“ Leiterin Carina Obermeier

„Veranstaltungen wie diese haben große Bedeutung für unser Haus“, betont auch die Leiterin des Jungen Hotel Tulln, Carina Obermeier, „das Danube- Camp bringt nicht nur verhältnismäßig viele Übernachtungen in relativ kurzer Zeit, es erhöht auch die Bekanntheit unseres Jungen Hotels enorm.“ Das Haus verzeichnete in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung. Die Zahl der Übernachtungen stieg von 12.369 im Jahr 2016 auf zuletzt über 14.000, eine Zahl mit der auch 2019 wieder gerechnet wird.

„Wir führen dies auf ein verbessertes Angebot für unsere Gäste zurück“, erklärt Obermeier dazu. So wurde etwa das Frühstücksbuffet ständig erweitert, sodass man durchaus mit vielen Hotels mithalten kann. Beim Mittagessen gibt es spezielle Angebote für Vegetarier und Veganer und auch auf Allergien wird Rücksicht genommen. Nicht zuletzt wurde das W-LAN verstärkt. Betreute Angebote für Schulgruppen und spezielle Packages für Familien und Seminargruppen kommen gut an und werden zunehmend gebucht.

„Großteils stammen die Gäste aus Österreich, viele kommen aber auch aus Deutschland und Italien“, so die Leiterin weiter. Durchschnittlich bleiben die Gäste 2,47 Nächte, wobei es Unterschiede bei den verschiedenen Gästearten gibt. Individualgäste wie Radfahrer bleiben nur 1,21 Nächte; Seminargäste 1,88 Nächte und Schulklassen hingegen 2,87 Nächte.

2020 will Obermeier mit ihrem Team einen Schwerpunkt für Familien setzen: „Hier wird es günstige Packages in Verbindung mit der Garten Tulln, dem Aubad oder dem Römermuseum geben.“