Bei der Unterführung in Michelhausen kracht es öfters. Zweimal innerhalb dreier Tage kollidierten Fahrzeuge an beinahe identer Stelle der HLB-Begleitstraße.

Von Doris Firmkranz. Erstellt am 03. Februar 2018 (04:23)
Beim ersten Unfall geriet ein Pkw auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und prallte in einen Kleinlastwagen.
FF Michelhausen

Am Vormittag des 24. Jänner wurde die FF Michelhausen zum ersten Verkehrsunfall gerufen. Auf der L2090 waren im Bereich der Unterführung Michelhausen kurz vor dem Karl Figl-Kreisverkehr zwei Fahrzeuge zusammengestoßen.

Laut Polizei wurden dabei sowohl die beiden Insassen des ins Schleudern geratenen Pkws als auch der Lenker eines Klein-Lkws (ein 61-Jähriger aus dem Bezirk St. Pölten/Land) unbestimmten Grades verletzt und ins Spital gebracht.

Beim zweiten Unfall kollidierten an fast gleicher Stelle ein Pkw und ein Traktorgespann. Verletzt wurde niemand.
FF Michelhausen

Nur wenig später – am 27. Jänner – ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall an beinahe der gleichen Stelle wie drei Tage zuvor, bei dem ein Pkw mit einem Traktorgespann kollidiert war. Glücklicherweise waren keine Verletzten zu beklagen.

„Übers Jahr gesehen müssen wir schon öfters zu Fahrzeugbergungen in genau diesem Bereich ausrücken“, berichtet Markus Zobel von der Michelhausener Feuerwehr. Dass es hier regelmäßig kracht, bestätigt auch die Polizei. „Besonders ortsunkundige Lenker kommen mit den Bedingungen dort nicht zurecht, sind einfach zu schnell dran“, so ein Vertreter der Exekutive.

Die meisten seien mit mehr als die in diesem Bereich erlaubten 50 km/h unterwegs. Es wäre vielleicht sinnvoll, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h herabzuschrauben.