Von Fendrich bis „Kelly 2.0“. Erste Highlights sind fixiert: Vielfalt unter Sternen wird auch im kommenden Sommer garantiert.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 21. November 2019 (03:30)

Wie entsteht eigentlich ein Donaubühnenprogramm? „Nun ja, man ist vielen Künstlern längere Zeit auf der Spur … aber natürlich spielen da noch ein paar andere Faktoren mit“, verrät E&A-Geschäftsführer Erich Schindlecker. Wichtig sei beispielsweise eine dem Auditorium adäquate Größenordnung, die Künstler treten an der Tullner Donau immerhin vor bis zu weit über 2.000 zahlenden Besuchern auf. Ein zweiter wesentlicher Faktor ist die Leistbarkeit, sowohl für den Veranstalter als auch für das Publikum: „Es wird nicht viel Sinn machen, jemanden zu engagieren und dann 300 Euro pro Ticket zu verlangen.“

Das 2020er-Programm ist gerade im Entstehen. Die ersten Highlights, die bereits fixiert werden konnten, zeigen, dass die Donaubühne ihrem Motto „Vielfalt unter Sternen“ erneut mehr als gerecht wird.

So machen am Samstag, 25. Juli, Rainhard Fendrich und Band im Rahmen der Tour zu ihrem aktuellen Album „Starkregen“ in Tulln Station. „Ich verspreche aber auch bei diesem Titel einen wunderschönen, lauen Sommerabend“, schmunzelt Schindlecker in Anspielung auf Wetterkapriolen der Vergangenheit.

Am Donnerstag, 13. August, wird Ziehharmonika-Virtuose und Gesamtkunstwerk Herbert Pixner mit seinem Projekt auftreten. „Nach Hubert von Goisern und Konstantin Wecker passt das wunderbar in die Entwicklung der Donaubühne“, so Schindlecker.

Last but not least beehren Angelo Kelly und seine Familie (quasi die Kelly Family 2.0) im Rahmen ihrer Irish Summer Tour 2020 die Gartenhauptstadt. „Im wahrsten Sinne des Wortes echtes Familien-Entertainment“, freut sich der Kulturmanager. Tickets für alle drei Events sind bereits erhältlich, unter anderem auf NÖN.at/ticketshop.