McFerrin mit Tochter. Bobby McFerrin „singt wie zu Hause in der Küche“. Erich Schindlecker wünschte „Guten Appetit“ zum Konzert.

Von Helga Urbanitsch. Erstellt am 23. Juli 2014 (09:38)
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Weltstar Bobby McFerrin mit Band und seiner Tochter Madison auf der Tullner Donaubühne sang sich mit seiner warmen Stimme in die Herzen der Besucher. Hans Eder

TULLN / Rund 1.000 Besucher genossen den „lauen Sommerabend“, (diesmal stimmte es wirklich) auf der Donaubühne, als Weltstar und Klavierkünstler Bobby McFerrin mit seiner Band auftrat. Erich Schindlecker erklärte: „Er spielt auf der Bühne nicht, er singt wie zu Hause in der Küche, also guten Appetit.“

„It is a great honour for me, to share the stage with my daughter“, mit diesen Worten stellte der Künstler seine Tochter Madison vor, die als Solosängerin Kostproben ihrer tollen Stimme gab, auch im Duett mit ihrem Vater. Bei „Lullaby of Birdland“, lauschte Bobby McFerrin der Interpretation des Klassikers, während er diesmal nicht am Klavier, sondern lässig auf dem Klavier saß.

Mit berechtigtem Stolz stellte er seine hochmusikalische Band vor. Unermüdlich klopfte er beim Singen mit der rechten Hand den Takt auf seine Brust und erforschte mit seiner Stimme fremde Terrins.

Seine Religiösität unterstrich er mit Songs wie „Jesus will fix it for you“ und „Halleluja“. Die von allen erwartete Zugabe von „Don‘t worry be happy“ blieb allerdings aus, was manche Besucher enttäuschte.