Kirchberg am Wagram hat jetzt sein „großes Festspielhaus“

Erstellt am 24. Mai 2022 | 15:43
Lesezeit: 2 Min
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Im neuen Musikhaus: Andreas Riemer, Erich Königsberger, Maximilian Walterskirchen, Karl Wilfing, Doris Hahn, Christoph Kaufmann, Wolfgang Benedikt, Bernhard Heinreichsberger, Franz Dam, Erwin Mantler und Franz Schneider.
Foto: Rapp
Musikverein, Schulen und Nachmittagsbetreuung haben Auf der Schanz eine neue Heimstatt gefunden.
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Doppelter Grund zum Feiern am Samstag in der Wagrammetropole: Das neue Musikvereinshaus und der Turnsaal wurden offizielle ihrer Bestimmung übergeben.

„Es war darum gegangen drei Funktionen in einem Gebäude zu vereinen: Turnsaal, Musikhaus und Nachmittagsbetreuung der Schulen.“ Architekt Laurenz Vogel

Zum Auftakt erfolgte ein Sternmarsch von acht Musikkapellen: die Musikvereine Großriedenthal, Feuersbrunn, Absdorf, Manhartsberg, Kollersdorf-Sachsendorf und Grafenwörth, die Hauerkapelle Fels und Stadtkapelle Maissau.

Dann die Begrüßung von Vizebürgermeister Erwin Mantler. Neben Landtagspräsident Karl Wilfing waren Bundesrätin Doris Hahn, die Landtagsabgeordneten Bernhard Heinreichsberger, Christoph Kaufmann und Erich Königsberger, Bezirkshauptmann Andreas Riemer und Bürgermeister Wolfgang Benedikt anwesend.

Architekt Laurenz Vogel erläuterte seine Planungen. „Es war darum gegangen drei Funktionen in einem Gebäude zu vereinen: Turnsaal, Musikhaus und Nachmittagsbetreuung der Schulen.“ Vogel sprach auch die Verzögerungen beim Turnsaalbau an, die sich aufgrund von Wassereintritt ergeben hatten.

Was länger dauerte, wurde dafür jetzt ganz toll

Kirchbergs Musikobmann Andreas Spannagl dankte für das tolle Musikhaus rechtzeitig zum 15-jährigen Gründungsfest des Musikvereins. Und in Richtung Gemeinde: „Es dauert manchmal etwas, aber wenn ihr was angeht, dann g’scheit.“ Spannagl und Kapellmeister Christian Steiner übergaben dann die Ehrenmitgliedschaftsurkunden an Bürgermeister Benedikt und Vize Mantler.

Mittelschuldirektor Klaus Kettinger und Volksschulleiterin Alexandra Brunner-Sauerzapf bedankten sich für den Turnsaalneubau. Immerhin war der alte Turnsaal bereits 50 Jahre alt.

Lob für das Projekt, die Schulen und den Musikverein kam von Landtagspräsident Wilfing. „Jugend, Schüler und Musik zeigen, dass uns um die Zukunft nicht bang sein muss.“ Und schmunzelnd weiter: „Heute stehen wir vor dem großen Festspielhaus Kirchberg.“

Showacts der Schüler von Volks- und Mittelschule sowie musikalische Darbietungen aller Musikkapellen sorgten für einen würdigen Rahmen.

Am Rundgang durch das Musikhaus und den Turnsaal nahmen auch Blasmusik-Bezirksobmann Bernhard Hilbinger sowie Bezirkskapellmeister Markus Winkler teil.

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