Schlägerungen in Tulln fast abgeschlossen. 95 Prozent der aufgrund des Eschentriebsterbens in Tulln bisher gefällten Bäume "waren tatsächlich krank", berichtete die Stadtgemeinde am Freitag.

Von APA Red. Erstellt am 01. September 2017 (13:02)
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Geschlägerte Eschen in Tulln

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Bisher seien bereits 2.800 Eschen im Stadtgebiet geschlägert worden. Die Arbeiten würden zügig vorangehen und seien beinahe abgeschlossen.

Daher können Teile der von der Bevölkerung stark genutzten Erholungsgebiete wie etwa der Wasserpark und das Aubad nun wieder ohne Gefahr auf den Wegen betreten werden. Diese waren vor zwei Wochen wegen des zunehmend unkalkulierbaren Risikos, dass befallene Eschen umstürzen könnten, vorübergehend gesperrt worden. (Die NÖN berichtete) Die Garten Tulln war nicht betroffen und blieb geöffnet. Geplant ist ein ökologischer Wiederaufbau der Waldflächen.

Pilz aus Asien eingeschleppt

Die Stadtgemeinde bietet Interessierten am 9. und 12. September Gelegenheit, sich bei Führungen mit einem Baumsachverständigen selbst ein Bild über die Auswirkungen der Infektion durch das "Falsche Weiße Stängelbecherchen" zu machen. Dieser Pilz wurde aus Asien eingeschleppt und betrifft mittlerweile fast gesamt Europa. Die Symptome sind, dass junge Triebe in den Baumkronen absterben und die Bäume an Vitalität verlieren. Sie können dann - mit völlig zersetzten Wurzeln - einfach umkippen.