Große Hilfsaktion nach tödlichem Unfall auf B19 bei Tulln

Erstellt am 30. November 2022 | 05:47
Lesezeit: 2 Min
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In den frühen Freitagmorgenstunden war ein Großaufgebot an Einsatzkräften an der Unfallstelle. Die Tullner Nordumfahrung musste für drei Stunden gesperrt werden.
Foto: www.feuerwehr-tulln.at
Unfallopfer aus Pixendorf (Gemeinde Michelhausen) hinterlässt Frau und zwei Kinder (2 und 5 Jahre). Bürgermeister ist überwältigt von Welle der Hilfsbereitschaft.
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Ein tödlicher Unfall auf der Tullner Nordumfahrung (B19) sorgte nicht nur medial für großes Echo, wir hatten berichtet:

Bei dem Frontalzusammenstoß zweier Pkw war ein 37 Jahre alter Familienvater aus Pixendorf ums Leben gekommen. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei kleine Kinder (zwei und fünf Jahre alt).

„Unsere Anteilnahme und mitfühlenden Gedanken sind bei der Familie“, sagte Bürgermeister Bernhard Heinl in einer ersten Reaktion. Er ordnete umgehend finanzielle Soforthilfe aus dem Sozialfonds der Gemeinde an. Außerdem wurde ein Spendenkonto eingerichtet.

Wenige Tage nach dem Unfall ist der Bürgermeister „überwältigt von der Welle der Hilfsbereitschaft“, denn: „Viele Menschen spenden kleinere oder größere Beträge. Heute hat bei uns sogar jemand aus Tirol angerufen, der helfen will.“ Auch die Aktion „Hilfe im eigenen Land“ und das Land Niederösterreich haben bereits finanzielle Unterstützung für die Familie zugesagt.

Unfall-Lenkerin war Ex-Nationalteamspielerin

Für besonderes Aufsehen hatte der Unfall auch deshalb gesorgt, weil die prominente Fußball-Spielerin Nina Burger darin verwickelt ist. Laut Exekutive war die 34-Jährige auf der B19 mit ihrem Auto auf die Gegenfahrbahn gekommen und in den entgegenkommenden Wagen des 37-Jährigen gekracht. Eine Kontrolle ergab, dass die Lenkerin 0,54 Promille hatte.

Der ÖFB übermittelte ein Statement im Namen der Ex-Nationalteamspielerin: „Ich kann keine Worte finden, die mein Bedauern darüber ausdrücken, was heute passiert ist. Alle meine Gedanken sind bei den Hinterbliebenen. Was sie jetzt durchleiden müssen, ist nur schwer vorstellbar und kaum zu ertragen“, wurde Nina Burger zitiert.

Der Fußball-Verband gab an, Burger jegliche Unterstützung „in der Bewältigung dieser schweren Situation“ zugesichert zu haben und bat, die Privatsphäre zu respektieren.

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