Keine Pause für Blaulicht. Während Behörde und Polizei Feuerwerkskörper inspizierte, mussten die Florianis letzte Woche zu den verschiedensten Einsätzen ausrücken.

Von Doris Firmkranz. Erstellt am 05. Januar 2018 (05:24)
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Zahlreiche Pkw (darunter der Sattelschlepper) benötigten am Riederberg die Hilfe der Feuerwehr.

Keine Feiertagsruhe für Rettung, Polizei und Feuerwehr am letzten Wochenende im alten Jahr! Dabei hatte es der Freitag, 29. Dezember, besonders in sich: Der Tag war erst eineinhalb Stunden lang, als die St. Andrä-Wörderner Feuerwehr zu einer Türöffnung gerufen wurde.

Am frühen Morgen dann löste ein Müllbehälterbrand in Sieghartskirchen den Einsatz von fünf Feuerwehren aus. Die Florianis konnten das drohende Übergreifen des Feuers auf eine Scheune gerade noch verhindern.

Die Feuerwehr hatte abends alle Hände voll zu tun, als aufgrund heftigen Schneefalls ein voll beladener Sattelzug am Riederberg in den Graben rutschte und dadurch die gesamte Bundesstraße blockiert war.

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1. Jänner, erster Einsatz der FF Michelhausen: Pkw-Bergung auf der L2090 mit dem Kran.

Ebenfalls am 29. Dezember brachten Anrainer noch vor Eintreffen der Feuerwehr den durch einen Feuerwerkskörper verursachten Brand eines Balkons in St. Andrä-Wördern mit einem Feuerlöscher unter Kontrolle.

Am Neujahrstag wurde die FF Michelhausen zu einer Fahrzeugbergung gerufen, nachdem auf der L2090 ein Pkw von der Fahrbahn gerutscht war. Ebenfalls am 1. Jänner rückten die Wehren aus Tulbing und Katzelsdorf aus, um einen Flurbrand zu löschen.

Indes teilten sich Bezirkshauptmannschaft und Polizei die Arbeit bei der Kontrolle von Feuerwerkskörpern auf Unerlaubtes. Erstere inspizierte Geschäfte, die Exekutive übernahm die Standeln. Es gab keine Beanstandungen. Auch beim Abbrennen der Raketen herrschte laut Bezirkspolizeikommando durchwegs Disziplin.