Erstellt am 01. März 2017, 05:01

von Günter Rapp

Ärger über „Gackerl“. Könnten Hundekot-Sackerl die Probleme zwischen Hundebesitzern und Winzern in der Kellergasse lösen?

Die scheinbare Idylle täuscht: In der Feuersbrunner Kellergasse gibt jetzt es immer wieder Probleme mit freilaufenden Hunden.  |  NOEN, Rapp

Wenn mit den ersten Strahlen der nahenden Frühlingssonne die Spaziergänger in der Feuersbrunner Kellergasse wieder vermehrt zu sehen sind, dann finden sich unter den Besuchern der schönsten Kellergasse des Landes auch viele Hundebesitzer.

Die lassen mitunter ihren vierbeinigen Lieblingen allzu freien Lauf. Die Hunde tollen ohne Leine und Beißkorb durch die Kellergasse. Mitunter gibt es auch unliebsame Zwischenfälle. „Ein Hase kam aus einem Weingarten heraus gelaufen, verfolgt von einem Hund“, berichtet ein Kellerbesitzer der NÖN.

„Wir Kellerbesitzer müssen den Hundekot wegräumen"

Nicht minder für Ärger sorgt der „haufenweise“ Hundekot, den die Tiere in der Kellertrift hinterlassen und der von den Hundebesitzern leider nicht fachgerecht entsorgt wird.

Ein Winzer, der regelmäßig die Feuersbrunner Kellergasse aufsucht, ist verärgert: „Wir Kellerbesitzer müssen den Hundekot wegräumen. Dass die Tiere ihre Bedürfnisse haben, ist klar, aber wie es so schön heißt: Das Gackerl gehört ins Sackerl.“

Reinhard Polsterer, Vizebürgermeister der Marktgemeinde Grafenwörth und ein Feuersbrunner, kennt das Problem. „Spezielle Ständer für die Hundekot-Sackerl wurden in der Kellergasse bisher nicht aufgestellt. Das könnte aber geschehen, wenn entsprechender Bedarf besteht.“ Im verbauten Gebiet sind derartige Gackerl-Sackerl allerdings zu finden.

Wie auch immer: Für ein gutes Miteinander sollten die Hunde an die Leine und das Gackerl ins Sackerl.

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  • Gackerlsackerl in der Kellergasse?