Fortschritt bei Stupa-Bau. Buddhistischer Stupa am Niederwagram kann schon besucht werden.

Von Günter Rapp. Erstellt am 04. Juni 2019 (03:00)
ine Gruppe aus dem benachbarten Fels machte sich erst kürzlich ein Bildvom Baufortschritt des Stupa Grafenwörth, zwischen Engabrunn und Feuersbrunn. Mit im Bild Mönch Bop Jon Sunim und Elisabeth Lindmayer vom Stupa-
Institut.

Der Bau des Friedensstupa macht gewaltige Fortschritte. „Wir freuen uns, dass viele Menschen unser Werk so tatkräftig unterstützen“, sagt Elisabeth Lindmayer vom Stupa Institut. „Nicht nur Geldspenden erreichen uns, auch manuelle Hilfe beim Bau.“

Mönch Bop Jon Sunim ist so wie Elisabeth Lindmayer oft auf der Baustelle anzutreffen. Sie begrüßen dann auch die Besucher, die nicht nur das Bauwerk an sich bewundern, sondern auch den Elan, mit dem das Stupa Institut den 2016 mit dem spektakulären und von Protesten begleiteten Spatenstich vollzogen hat.

„Wir freuen uns, dass viele Menschen unser Werk so tatkräftig unterstützen“

Derzeit wird am Innenraum des Stupa gearbeitet. Die hohe Kuppel ist beeindruckend. An einer Seite der Kuppel wurde eine Nische gefertigt. Hier wird eine Buddhastatue Platz finden, die als Spende aus Südkorea kommt. Gefertigt wird noch der zwölf Meter hohe Turm. An der Spitze des Turmes befinden sich Sonne und Mond, die jeweils Weisheit und Mitgefühl repräsentieren. Die Vereinigung aller dieser Faktoren hat die Erleuchtung zur Folge, die mit dem flammenden Juwel an der äußersten Spitze dargestellt wird.

„Der Stupabau wird zur Gänze aus Spenden finanziert und ist abhängig von großzügigen Spenden“, so Elisabeth Lindmayer. Sie und ihre Mitstreiter freuen sich über jeden Besucher, der zur Stupabaustelle kommt. Wann die offizielle Eröffnung des Stupa erfolgen wird, ist noch nicht fix. Vermutlich dürfte das 2020 erfolgen.