Grafenwörths Florianis sind schon seit 140 Jahren aktiv

Erstellt am 21. Juni 2022 | 15:36
Lesezeit: 2 Min
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Ehrungen bei der Jubiläumsfeier: Feuerwehrkommandant Gerald Heiß, Abschnittskommandant Ernst Mantler, Landtagsabgeotrdneter Bernhard Heinreichsberger, Wolfgang Nirnsee, Josef Korn, Abschnittsverwalter Rupert Binder, Herbert Reisinger, Karl Schwarzinger, Bezirkskommandant Christian Burkhart, Kommandant- Stellvertreterin Sabine Steinkellner und Bürgermeister Alfred Riedl.
Foto: Rapp
Festmahl, Festansprachen und gemeinsames Feiern eines wirklich eindrucksvollen Jubiläums.
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„Seit 140 Jahren, 365 Tage im Jahr und 7 Tage die Woche ist die Feuerwehr Grafenwörth für die Mitbürger da. Heute wollen wir aber selber feiern.“ So begrüßte Sabine Steinkellner, Grafenwörths stellvertretende Feuerwehrkommandantin, die Gäste beim dreitägigen Festakt „140 Jahre Feuerwehr Grafenwörth“.

Vertreter der Politik, des Bezirks- und Abschnittsfeuerwehrkommandos, der Partnerfeuerwehren aus Grafenwöhr, St. Marain und Völtendorf in Kärnten sowie benachbarter Wehren waren gekommen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen aus Jimmy’s Kuchl gab Ehrenkommandant Fritz Ploiner einen historischen Rückblick, mit zahlreichen Fotos und manch interessant und heiteren Geschichten. Ploiner hat auch eine umfassende Chronik zum 140. Geburtstag der FF Grafenwörth geschaffen.

Feuerwehr Grafenwörth ist international bekannt

In Vertretung der Landeshauptfrau Mikl-Leitner sprach Landtagsabgeordneter Bernhard Heinreichsberger zu den Anwesenden. „Die Anwesenheit internationaler Gäste zeigt, dass die Feuerwehr Grafenwörth weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist.“ Grafenwörth sei eine Wehr in exponierter Lage, und oft mit Unfällen und Hochwassereinsätzen konfrontiert. „Das Land Niederösterreich fördert die Feuerwehren“, betonte Heinreichsberger. „Wer gefordert wird, gehört auch gefördert.“

Grafenwörths Bürgermeister Alfred Riedl hob in seiner Ansprache die Notwendigkeit der Zusammenarbeit der Feuerwehren im Unterabschnitt besonders hervor. Jede Wehr sollte mit den Gerätschaften der anderen Feuerwehren vertraut sein. „Professionalität ist wichtig, aber es geht nicht ohne Freiwilligkeit“, schloss Riedl.

„Der Grundstein für die heutige Feuerwehr wurde vor 140 Jahren gelegt“, betonte Bezirks-Feuerwehrkommandant Christian Burkhart. Die Einstellung der Feuerwehrmitglieder habe sich aber in all den Jahren nicht geändert. Burkhart: „Lebt weiter den Geist der Kameradschaft!“ Anschließend erfolgten Ehrungen und Beförderungen (siehe Infobox).

Atemberaubende Showeinlagen von Shining Shadows rundeten das gemütliche Beisammensein im Veranstaltungsstadel ab. Und Feuerwehrkommandant Gerald Heiß schloss den offiziellen Teil: „Ich danke allen Mitgliedern für ihre Kameradschaft!“

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