Capricorn Consilium arbeitet im Technopol Tulln an Impfstoffen

Erstellt am 17. März 2022 | 05:44
Lesezeit: 2 Min
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Betriebsbesuch im Technopol Tulln: Helmut Miernicki (ecoplus), Andrej Egorov und Martin Götting (beide Capricorn Consilium GmbH), Verena Ossmann (ecoplus), Angelika Weiler (ecoplus) und Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger.
Foto: DanielHinterramskogler
Capricorn Consilium forscht im Technopol Tulln unter anderem an einem Impfstoff gegen SARS-CoV-2.
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In NÖ gibt es über 60 Unternehmen, die in den Bereichen Medizintechnik, Pharmazeutische Produktion und -Entwicklung tätig sind. Eines davon ist die „Capricorn Consilium GmbH“, die in Tulln unter anderem universelle Influenza-Impfstoffe für Mensch und Tier entwickelt oder kundenspezifische, biochemische Analysen durchgeführt.

Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen an einem Impfstoffkandidaten gegen SARS-CoV-2, dem Erreger von Covid-19. „Im Bereich der Impfstoffe verfügen wir über ein ausgeprägtes Netzwerk. Am Technopol Tulln finden wir optimale Rahmenbedingungen vor, um unsere Forschung weiter voranzutreiben“, sagt Martin Götting, Geschäftsführer der Capricorn Consilium.

Der Technopol Tulln ist ein Zentrum für biobasierte Technologien mit den Schwerpunkten Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit, biobasierte Prozesstechnologien und Agro-Biotechnologie.

Ein Standort mit Innovationskraft

„Die Erfolgsbilanz kann sich sehen lassen: Am Technopol Tulln gab es im vergangenen Jahr elf Gründungen bzw. Ansiedlungen. Zahlreiche gewonnene Awards zeugen von der Innovationskraft des Standorts.

Darüber hinaus bieten räumliche Erweiterungen neue Möglichkeiten - und zwar einerseits durch den Makerspace von accent, der in der ehemaligen landwirtschaftlichen Fachschule beheimatet ist und andererseits durch die Einmietung von möglichen Kooperationspartnern im Zukunftspark+, der sich am ehemaligen Goldmann-Areal befindet“, erläutert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger betont: „Um die Erfolgschancen von NÖ im Gesundheitssektor weiter zu erhöhen und der Innovationskraft heimischer Unternehmen und Forschung & Entwicklung-Einrichtungen einen zusätzlichen Schub zu verpassen, haben wir im vergangenen Jahr die Plattform für Gesundheitstechnologie gegründet. Ziel ist es, ein Instrument zu schaffen, das u. a. dazu beitragen soll, NÖ unabhängiger von Produzenten medizinischer Produkte außerhalb Europas zu machen. Zusätzlich wird die Rolle Niederösterreichs als Top-Technologiestandort nachhaltig gefestigt. Die Gesundheitstechnologieplattform ist für uns ein wichtiger Meilenstein für dieses Zukunftsthema.“

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