Frischer Wind für Italien. Edeltraud Pölsterl, alias Bora, malt seit fast zehn Jahren. Entdeckt wurde sie während eines Urlaubs in Lignano. Mittlerweile sind ihre Bilder begehrte Exponate.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 28. November 2014 (06:02)
Edeltraud Pölsterl alias Bora mit einem Kunstwerk in dem für sie typischen Stil, geprägt von Kreisen und Linien sowie dem Einsatz unterschiedlicher Materialien.
NOEN, Thomas Peischl

Die Bilder und Skulpturen der Tullner Künstlerin Bora (siehe Infobox oben) werden mittlerweile in Italien mehr geschätzt, als in ihrem Heimatland. Nach Ausstellungen in St. Pölten, Tulln, Zwentendorf und Wien, fand auch ein Hotelier am Urlaubsort Lignano Gefallen an den Bildern. „Unsere schwer behinderte Tochter litt gerade an spastischer Bronchitis, das Klima tat ihr sehr gut“, erklärt Bora. Der Hotelier hängte einige ihrer Werke in den Gängen auf, was wiederum einen lokalen Galeriebesitzer auf den Plan rief.

Persönlichen Stil gefunden

„So kam ich 2010 zu meiner ersten Ausstellung in Italien“, erinnert sich Bora. Sie hatte Jahre gebraucht, um ihren persönlichen Stil (Kreise, gerade Linien, Holz als Bildträger sowie verschiedene Materialien mit Acrylfarben) zu einem harmonischen Ganzen zu kombinieren. Der italienische Kunstbetrieb sprach sofort darauf an.

Es folgten Ausstellungen in Codroipo, Bologna und Moimarcco. Bei einer Vernissage in der Terrazza die Mare in Lignano wurde ein bedeutender italienischer Künstler auf Bora aufmerksam. Nun gingen ihre Bilder nach Prag, Istanbul und Barcelona. 2015 ist eine große Einzelausstellung in Udine geplant.