Eschensterben: Vielfalt bei Neuaufforstung. "Auf der Garten Tulln beginnt jetzt die Zukunft." Unter dieser Überschrift berichtete die ökologische Gartenschau am Mittwoch von ersten Neupflanzungen nach den durch das Eschentriebsterben bedingten Baumfällungen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 06. September 2017 (14:49)
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Symbolbild

Sozusagen als "Startschuss" wurden eine Hainbuche und ein Feldahorn gesetzt. Am 8. Oktober wird die Bevölkerung zu einem "Baumpflanzfest" geladen.

Aufgrund potenzieller Gefahr durch umstürzende Eschen war der Wasserpark Mitte August kurzfristig gesperrt worden. Pilzbefall machte Schlägerungen notwendig. Es zeigte sich, dass 95 Prozent der bisher gefällten Bäume krank waren.

"Mit einer standortgerechten, artenreichen Bepflanzung werden wir einer ökologischen Katastrophe wie dem Eschentriebsterben in Zukunft vorbeugen", hielt Landesrat Karl Wilfing (ÖVP) fest.

Nach dem Zweiten Weltkrieg seien fast ausschließlich Eschen gepflanzt worden. Nach der flächendeckenden Rodung, die alternativlos gewesen sei, wolle man nun weg von der Monokultur hin zu einer ökologisch wertvollen Bepflanzung, die eine große Biodiversität gewährleiste. Die Neuaufforstung auf dem Areal der Garten Tulln erfolge in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde und Experten der Aktion "Natur im Garten".