Am 1. Juni öffnet das Tullner „Süddeck“ an der Donau

Erstellt am 26. Mai 2022 | 05:18
Lesezeit: 3 Min
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Bürgermeister Peter Eisenschenk und Gastronom Florian Schagerl sind zuversichtlich, dass das breit gefächerte gastronomische Angebot im „Süddeck“ sowohl von Tullnerinnen und Tullnern als auch von Stadtbesucherinnen und -besuchern gut angenommen wird. Das Lokal soll sieben Tage die Woche von 8 bis 24 Uhr geöffnet haben.
Foto: Peischl
Neues Lokal, direkt neben dem Tullner Gästehafen, will täglich mit vielfältigem Angebot überzeugen.
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„Was lange währt, wird endlich gut.“ Das betonen nach jahrelangen Vorbereitungen sowohl Gastronom Florian Schagerl als auch Bürgermeister Peter Eisenschenk. Aber jetzt ist es so weit: Am Mittwoch, 1. Juni, wird das „Süddeck“, das neue Lokal direkt an der Donau in unmittelbarer Nachbarschaft des Gästehafens eröffnet.

Das war nicht unbedingt einfach: „Die erste Studie in Richtung eines Lokals an dieser Stelle stammt aus dem Jahr 2017“, erinnert sich Eisenschenk.

Duo Schagerl/Artner überzeugte

Im Sommer 2018 trat die Stadtgemeinde an den Grundeigentümer Via Donau mit dem Anliegen heran, Flächen für hochwertige Gastronomie auszuschreiben. Dabei gelang es der Stadt, von Profis ausgearbeitete Elemente, sowohl was Gastronomie als auch was Architektur betrifft, in die Ausschreibung einfließen zu lassen.

2019 wurde das Vorhaben öffentlich gemacht. Letztendlich konnte das Duo Florian Schagerl und Markus Artner (mit reichlich Gastronomie-Erfahrung aus mehreren Lokalen in Wien) überzeugen.

In weiterer Folge wurden auch zahlreiche Anrainerwünsche in das Projekt eingearbeitet, jetzt fügt sich das modern gestaltete Lokal harmonisch in die Landschaft ein. „Wir setzten so weit als möglich auf natürliche Materialien. Hier war mein Vater federführend tätig“, verweist Florian Schagerl auf Christian Schagerl, der als Objektplaner in Tulln kein Unbekannter ist.

Investitionsvolumen: zwei Millionen Euro

Weiteres Knowhow kam von den beiden New Design Uni Absolventinnen Katja Baumgartner und Katharina Kollarits. Geboten werden beispielsweise eine aus Stein geformete Wellenbar im Außenbereich und „ein Labyrinth aus Samt, Stein und Holz mit weitläufigen Bars und gemütlichen Nischen“ im Inneren. Somit wurde das Unterfangen auch nicht ganz billig: Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund zwei Millionen Euro.

„Was wir trotzdem nicht sein wollen, ist ein reines High-End-Lokal“, betont Florian Schagerl, „wir sind für jedermann da.“ Ob Kaffee, Imbiss oder mehrgängiges Menü. Die mediterran-inspirierte Karte soll für jeden Gusto und jedes Portemonnaie das Passende bereithalten.

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Noch stört der Bauzaun die Ansicht, aber das Süddeck fügt sich von allen Seiten harmonisch in den Tullner Uferbereich ein.
Foto: Foto Peischl

Schagerl ist überzeugt von dem Projekt, denn: „Vor zehn Jahren bin ich aus Tulln weggegangen, weil hier nichts passiert ist. Jetzt komme ich mit diesem Lokal zurück, weil die Stadt immer attraktiver wird.“

Vorschusslorbeeren kommen auch vom Bürgermeister: „Ich bin zuversichtlich, dass Florian und sein Team diesen außergewöhnlichen Standort auch außergewöhnlich gut nutzen werden.“ Das Süddeck werde auf dem Donauradweg noch eine große Rolle spielen.

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