Erster Tullner „Lebensbaum“ wurde gepflanzt. Der erste „Lebensbaum“ für die letztjährigen 137 Geburten wurde im Freizeitpark gepflanzt und beschildert und ist nun Teil des „Baumkunstweges“.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 03. Februar 2021 (03:26)
Vor Ort: Vizebürgermeister und Stadtrat für Straßenbau, Radwege und öffentlich Grünräume Rainer Patzl, Bauhof-Leiter Florian Pauser, Stadtrat Hubert Herzog, Bereichsleiter öffentlicher Grünraum Mario Jaglarz und Bürgermeister Peter Eisenschenk.
Stadtgemeinde Tulln

Im Vorjahr wurde vom Gemeinderat beschlossen, künftig für alle Geburtenjahrgänge einen „Lebensbaum“ zu pflanzen. Der erste – ein „Zimt-Ahorn“ – wurde im Freizeitpark für den Jahrgang 2020 gesetzt und nun mit einer entsprechenden Tafel versehen. Der Baum steht symbolisch für die 137 in diesem Jahr neu geborenen Bürger der Stadtgemeinde Tulln. Gleichzeitig ist er ein weiterer Bestandteil des „Baumkunstweges“, der über besondere Baum-Exemplare in der Gartenstadt informiert.

„Unsere Stadtgärtner werden künftig für jedes Jahr jeweils eine besondere Art auswählen – so bereichern die Bäume die Diversität und werden gleichzeitig Teil unseres Baumkunstweges“, erzählt Bürgermeister Peter Eisenschenk.

Der bereits groß gewachsene „Zimt-Ahorn“ wurde am Gelände des Freizeitparks (nahe der BMX-Bahn) gepflanzt. Im Jänner wurde er mit der entsprechenden Informationstafel ausgestattet, die ihn als „Lebensbaum“ und Teil des Baumkunstweges entlang der Donaulände ausweist.

„Jeder Baum ist ein Kunstwerk der Natur und wertvoll für das Klima in der Stadt“

Stadtrat Hubert Herzog betont: „Wir möchten alle Eltern des Geburtenjahrganges herzlich einladen, den Baum mit ihren Kindern zu besuchen.“ Er hoffe, dass ein Zusammenkommen aller Familien in der warmen Jahreszeit wieder möglich sein werde.

„Jeder Baum ist ein Kunstwerk der Natur und wertvoll für das Klima in der Stadt“, so Rainer Patzl, Vizebürgermeister und Stadtrat für öffentlichen Grünraum. Mit dem „Lebensbaum“ wolle die Stadtgemeinde auch ein Bewusstsein in der Bevölkerung für Klimaschutz schaffen. Insgesamt gibt es über 14.000 Bäume in der Gartenstadt Tulln.

Im vergangenen Jahr hat die Stadtgemeinde Tulln vorerst zehn besondere Bäume entlang der Donaulände und im Stadtzentrum als „Baumkunstwerke“ beschildert. Diese können auf einem eigens geplanten Spaziergang erkundet werden – Karte und Route dazu gibt es auf www.tulln.at/erleben