Sir Kristian: „Wachsam sein und nichts vergessen“ . Ein Silent Opening „Wider das Vergessen“ wird das Lesefestival mit Sir Kristian Goldmund Aumann eröffnen.

Von Helga Urbanitsch. Erstellt am 04. November 2018 (18:45)
Für Sir Kristian Aumann verbindet Kunst Menschen.
privat

„Vergangenheit zu bewältigen heißt wachsam sein“, erklärte Poet Sir Kristian Goldmund Aumann, der das Lesefestival 2018/19 mit einer Gedenkveranstaltung im Kulturhaus St. Andrä-Wördern starten wird.

Das Thema ist Vergangenheitsbewältigung, 80 Jahre Novemberpogrome, Reichskristallnacht und der Holocaust.

„Die jüdischen Mitbürger wurden zur herrenlosen Sache, das war der Beginn des Wahnsinns, der von langer Hand vorbereitet wurde“, so der Autor. Der Abend ist auch denen gewidmet, die jüdischen Mitbürgern geholfen haben. Mit Gedichten von Primo Levi, Paul Celan, Dan Pagis, Marin Niemöller, Erich Fried, Charles Reznikoff, Heinz Hof, Sir Kristian Goldmund Aumann und vielen anderen wird der Gedenkabend am 9. November, 19.30 Uhr, im Kulturhaus St. Andrä- Wördern eröffnet.

Das Bühnenbild wird mit der „Todesfuge“ optisch subtil aufbereitet sein.

Das Lesefestival Special geht mit dem Hagenthaler Advent „Zauber einer Weihnacht“, ebenfalls im Kulturhaus am 16. Dezember, 17 Uhr weiter.

Ab März nächsten Jahres wird Sir Kristian Aumann an sieben spektakulären Literatur-Abenden herausragende Werke der Weltliteratur zum Besten geben, dabei stehen die Themen Liebe und Menschlichkeit im Mittelpunkt.

„Kunst verbindet Menschen, Kunst schafft Räume, Kunst setzt sich über Grenzen hinweg“, ist und bleibt Aumanns oberste Maxime.