Tulln

Erstellt am 16. Januar 2017, 03:11

von Doris Firmkranz

„Jeder kann ins Haus“. Bewohner gab Mängel der Hausverwaltung bekannt und wartete wochenlang auf Hilfe. Erst Stadträtin Elfriede Pfeiffer reagierte prompt.

Kurt Kaufmann ärgert sich über die desolate Eingangstüre.  |  NOEN, Firmkranz

Wochenlang fühlen sich die Mieter der Gemeindewohnungen in der Bonvicinigasse nicht mehr sicher. Die Eingangstür droht komplett aus den Angeln zu fallen, sie lässt sich nicht schließen und steht dadurch Tag und Nacht offen.

Seit geraumer Zeit hat die Stadtgemeinde Gemeindewohnungen aus ihrem Verwaltungsbereich ausgegliedert, die Kremser Wohnbaugenossenschaft Gedesag hat unter anderem die Wohnungen in der Kerschbaumer-/Bonvicinigasse übernommen und zusammen mit der Tullnbau mit einem eigenen Büro in der Wienerstraße eine Ansprechstelle geschaffen.

Dorthin wandte sich auch Bewohner Kurt Kaufmann. „Doch es ist bis jetzt nichts passiert“, klagt der Pensionist.

Beim Lokalaugenschein mit der NÖN zeigt Kurt Kaufmann Missstände im Innenbereich des Wohnblocks auf. Dort leidet ein Rasen unter einer Unmenge an Laub, das seit Herbst von den Bäumen gefallen ist. Ein Gehweg im Innenhof scheint seit Ewigkeiten nicht mehr gekehrt worden zu sein, er ist von Blattwerk und Ähnlichem blockiert. Büsche und Hecken sind monatelang nicht zurückgeschnitten worden.

Stadträtin Elfriede Pfeiffer, als Wohnungsbeauftragte auch nach der Ausgliederung zuständig für Gemeindewohnungen, reagiert auf Nachfrage prompt: Kaum eine Stunde später berichtet sie, dass der Auftrag für eine neue Eingangstür bereits erfolgt sei. „Und um den Außenbereich werden sich in Kürze Mitarbeiter des Maschinenrings kümmern“, versprechen sowohl Pfeiffer als auch Gregor Mayer von der Gedesag.