Freizeit-Aktivpark für alle in St. Andrä-Wördern. Die Bevölkerung wurde in den Planungsprozess mit eingebunden. Für die Menschen sind Umwelt und Natur wichtige Themen. Spielgeräte sollen aus Holz sein.

Von Otto Sibera. Erstellt am 15. Juni 2021 (17:03)
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Bei der Präsentation: Hans Müllner, Wolfgang Seidl, Aida Maas-Al Sania, Martin Heinrich, Flip Maas, Susanne Staller, Maximilian Titz, Miriam Hülmbauer, Frederik Czaak, Alfred Stachelberger und Thomas Grabetz.
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Bürgermeister Maximilian Titz (ÖVP), Gemeinderat Flip Maas (Grüne) und die Raum- und Landschaftsplanerin Susanne Staller präsentierten den Entwurf vor dem Foyer des Musikschulsaals der Öffentlichkeit. Motto: „Ein Freizeit-Aktivpark für alle Generationen in St. Andrä und die Einwohner bestimmen mit was kommt.“ Nun wurde der Entwurf für den Freizeitpark St. Andrä vom Planungsbüro Tilia öffentlich vorgestellt. Der Entwurf basiert auf den über 400 Antwortkarten und den Ergebnissen aus dem ExpertInnenworkshop mit 30 lokalen ExpertInnen. Es sind viele Ergebnisse in den Entwurf eingeflossen und wir freuen uns auf den vielseitigen Freizeitpark, so Gemeinderätin Miriam Hülmbauer.

„Ein Freizeit-Aktivpark für alle Generationen in St. Andrä und die Einwohner bestimmen mit was kommt.“

Der Gemeinderat hatte letztes Jahr beschlossen, dass in St. Andrä, gegenüber dem Friedhof, ein größerer öffentlicher „Spielplatz“ entstehen wird. Dieser Freizeitpark ist nicht nur für Kinder, sondern auch für Jugendliche, Erwachsene und ältere Personen gedacht. Das Planungsbüro Tilia hat die Gemeinde, sowohl bei der Gestaltung als auch beim Bürgerbeteiligungsprozess, unterstützt. Für die Gemeinde war es sehr wichtig, die Bevölkerung in den Planungsprozess mit einzubeziehen. Was wurde bei der Bürgerbeteiligung geplant? Tilia hat, in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, zwei Zielgruppen identifiziert, die nach ihren Ideen und Vorschlägen befragt wurden: Die Bevölkerung im allgemeinen, inklusive Kinder und Jugendlichen, und Experten. Tilia hat die Ergebnisse dieser Aktivitäten analysiert und auf dieser Basis einen Entwurf des Freizeit-Aktivparks gestaltet.

Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zeigten, dass Umwelt und Natur sehr wichtig empfunden wurden. Der Freizeitpark soll naturnahe sein: Spielgeräte aus Holz, Bäume und freie Flächen zum Austoben und es soll nicht asphaltiert werden. Auch die vorgesehenen extra Parkplätze sollten nur befestigt werden. Um die Lärm- und Feinstaubbelastung zu reduzieren, wird es eine natürliche Abtrennung zwischen Straße und Freizeitpark geben. Der Entwurf wird nun mit der Gemeinde besprochen und wird Anfang Juli auf die Gemeinde Homepage gestellt worden. Der Endentwurf sollte dann im Gemeinderat besprochen und genehmigt werden. Die Initiatoren freuten sich über die rege Anteilnahme am Projekt.