Garten als Therapie. Der Interkulturelle Naturgarten in Greifenstein bietet zahlreiche Aufgaben für Asylwerber und fördert die Integration.

Erstellt am 14. Mai 2015 (06:15)
NOEN, Sibera
Ramin Mahmoodzadeh, Roman Maidl, Felix Wimmer, Marianne Haider und Naiem Rezaie fühlen sich wohl im Interkulturellen Naturgarten Greifenstein.

Heimleiterin Marianne Haider vom Interkulturellen Wohnheim der Österreichischen Jungarbeiterbewegung lud zum Tag der offenen Gartentür mit Verkauf von Pflanzen, Nistkästen und Nützlingshäusern.

Auf dem Gelände des Wohnheims der Österreichischen Jungarbeiterbewegung entstand 2006 der Interkulturelle Naturgarten Greifenstein. Neben biologischer Vielfalt im Garten gibt es Impressionen von den Gartenarbeiten.

Gemüse- und Obstgarten angelegt

Zusammen mit den im Wohnheim wohnhaften Asylwerbern wurde ein biologischer Gemüse- und Obstgarten angelegt und bewirtschaftet.

Für die Asylwerber, die oft sehr lange auf den Asylbescheid warten müssen, bietet dieses Projekt die Möglichkeit Kenntnisse über biologischen Gartenbau, Naturschutz sowie in der Verarbeitung der diversen Produkte und deren Vermarktung zu erwerben.

Das Projekt fördert die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen und die Deutschkenntnisse der Asylwerber zu verbessern.

Zudem kann das Projekt auch als Therapiegarten angesehen werden, da viele der Bewohner, bedingt durch die traumatischen Erlebnisse von Flucht und Verfolgung, oft psychische Probleme haben. Im 600m² großen Garten wurden Hochbeete errichtet und zahlreiche Nützlingsquartiere fertiggestellt.


 

Nähere Infos zum Projekt gibt es bei Marianne Haider, Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr, unter 02242/322 20 - 20 sowie marianne.haider@oejab.at .

Spendenkonto: Tullnerfelder Volksbank, BLZ: 40630, Kontonummer: 425 1955 0000.