Erstellt am 11. Januar 2017, 02:31

von Günter Rapp

FPÖ gegen ÖVP/SPÖ. Freiheitliche lehnen mittelfristigen Finanzplan ab. Gemeinderat Otzlberger: „Für Wasserleitungsbau nichts veranschlagt“.

Künftig sitzen nur noch 36 statt 37 Mandatare im Gemeinderat, ein Sitz bleibt leer.  |  Shutterstock/Denis Kuvaev

Neben dem Voranschlag für das Jahr 2017 hatte der Gemeinderat auch zahlreiche Förder- und Unterstützungsansuchen zu behandeln. Das Budget für 2017 wurde einstimmig genehmigt.

Keine Einstimmigkeit dagegen gab es für den mittelfristigen Finanzplan 2017 bis 2021. Hier sprach sich die FPÖ-Fraktion dagegen aus. „Ein abenteuerliches Konstrukt an Fantasiezahlen“, so FPÖ-Gemeinderat David Otzlberger. „Für Wege- und Kanalbau wurde für die Jahre ab 2018 unhaltbar wenig veranschlagt, für Wasserleitungsbau und -reparatur gleich überhaupt gar nichts“, erläuterte der freiheitliche Obmann.

„Ich halte es für falsch, Zahlen zu beschließen, die unmöglich zu halten sind. Und man hätte den Finanzplan nutzen müssen um sich konkrete Gedanken über die Finanzierung des neuen Gemeindeamtes zu machen anstatt nur von Darlehen zu sprechen“, begründet Otzlberger die Ablehnung des mittelfristigen Finanzplanes durch die FPÖ-Fraktion.

Subventionen in Höhe von insgesamt 11.300 Euro gibt es für die Feuerwehren Großweikersdorf, Ruppersthal, Ameistal, Baumgarten am Wagram und Tiefenthal.

Je 3.300 Euro Sportförderung erhalten Sportunion, Sportverein Blau-Weiß und Tennisverein Großweikersdorf, der USC Ruppersthal und der Sportverein Wiesendorf, je 800 Euro Jugendförderung die Sportunion, der Sportverein Blau-Weiß, Tennisverein , die Feuerwehr und das Rote Kreuz Großweikersdorf, der Sportverein Wiesendorf und der USC Ruppersthal.

Finanzielle Unterstützung der Gemeinde in Höhe von 1.454 Euro gibt es für den Blasmusikverein Großweikersdorf-Ruppersthal, 727 und 200 Euro (als Ersatz für anfallende Heizkosten der Musikschule) für den Gesang- und Musikverein Großweikersdorf.

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